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Florian Schütz für das BACS am WEF 2026

Durch die Teilnahme von Florian Schütz am World Economic Forum (WEF) 2026 nutzt das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) die internationale Plattform, um den Dialog mit Politik, Wirtschaft und Fachkreisen zu zentralen Fragen der Cybersicherheit zu vertiefen.
Florian Schütz, Delegierter des Bundes für Cyber­sicherheit, im Operation Control Center des Bundesamts für Informatik und Telekommunikation
© (Quelle: zvg/Keystone/Gaëtan Bally)

Dazu führt das BACS während des WEF eine Fachveranstaltung zum Thema der geopolitischen Entwicklung, den Führungsrollen bei Schlüsseltechnologien und der digitalen Souveränität durch. Wie bereits in den Vorjahren unterstützt das BACS zudem die Organisation des WEF beim Schutz des Cyberraums.

Cybersicherheit ist auch am World Economic Forum (WEF) 2026 ein wichtiges Thema. Aus diesem Grund nutzt das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) zusammen mit digitalswitzerland die internationale Plattform, um eine hochrangige Fachveranstaltung zum Thema «Geopolitics for Tech Supremacy: Policy, Practice and Partners in a Fragmented World» durchzuführen. Der Anlass findet im House of Switzerland statt und bringt rund 80 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Fachkreisen zusammen.

Im Zentrum der Veranstaltung stehen die aktuellen geopolitischen Spannungen, der internationale Wettbewerb um technologische Vorherrschaft sowie die zunehmenden Herausforderungen im Bereich der digitalen Souveränität. In einer zunehmend fragmentierten Weltordnung erschweren die Errichtung von Sanktionsregimen, finanziellen Sonderzuschlägen für Schlüsseltechnologien und -ressourcen, sowie Regulierungsansätze, welche teils auf rein regionalen sicherheits- und gesellschaftspolitischen Interessen basieren, die Weiterentwicklung eines möglichst freien, vertrauenswürdigen, interoperablen und wirtschaftlichen Ökosystems im Cyberbereich. Für kleine, offene Volkswirtschaften wie der Schweiz ist diese Entwicklung in erster Linie mit steigenden Kosten für den Wirtschafts- und Industriestandort verbunden, sowie mit einer zunehmenden Einschränkung der Handlungs- und Wahlfreiheit beim Einsatz von technischen Lösungen im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung. Entsprechend soll an der Veranstaltung diskutiert werden, wie technologische Abhängigkeiten reduziert, Resilienz gestärkt und internationale Partnerschaften gezielt weiterentwickelt werden können, um in der momentanen geopolitischen Entwicklung entsprechende Gegenentwürfe zu formulieren.

Das Programm umfasst Impulsreferate aus Regierung und Wirtschaft, eine hochrangige Podiumsdiskussion sowie interaktive Austauschrunden. Der Anlass bietet eine Plattform, um den Dialog zwischen Staat, Wirtschaft und weiteren relevanten Akteuren zu fördern und gemeinsame Perspektiven auf die sicherheits-, wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Herausforderungen der digitalen Transformation zu entwickeln.

Neben der Fachveranstaltung nimmt der Direktor des BACS, Florian Schütz, an weiteren Rahmenanlässen des WEF teil und führt bilaterale Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Cybersicherheitsbranche.

Wie in den Vorjahren unterstützt das BACS die Organisatoren des WEF beim Schutz des Cyberraums und unterstützt insbesondere Betreiberinnen kritischer Infrastrukturen beim Schutz vor Cyberbedrohungen. Hierzu führt das BACS Analysen durch und tauscht sich mit den internationalen Partnerorganisationen zur Cyberlage aus. Damit leistet das Bundesamt einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der nationalen Cyberresilienz der Schweiz.

Politik
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