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Cyberangriff sorgt weiter für Verzögerungen am Berliner Flughafen

Die Folgen eines Cyberangriffs belasten den Flughafen Berlin-Brandenburg auch zu Beginn der neuen Woche. Es sei am Montag erneut mit Verzögerungen und Verspätungen zu rechnen, sagte ein BER-Sprecher.
© (Quelle: Jörg Möller/Pixabay)

Der deutsche Hauptstadtflughafen erwartet 86'000 Fluggäste auf etwas mehr als 600 Flügen. Am Morgen waren vier Ankünfte und vier Starts am Flughafen in Schönefeld abgesagt.

Der Hackerangriff traf vor eineinhalb Wochen den IT-Dienstleister Collins Aerospace. Betroffen waren mehrere Flughäfen in Europa. In Berlin legte der Cyberangriff elektronische Systeme lahm, die für die Passagier- und Gepäckabfertigung genutzt werden.

Übergangssystem für Gepäcksortierung installiert

«Der Check-in läuft bei manchen Airlines weiterhin manuell, mehrere Airlines haben aber inzwischen auch eigenes Equipment wie Computer, Tablets oder Bordkartendrucker vor Ort», sagte der

Flughafensprecher. Seit einigen Tagen sei zudem ein Übergangssystem für die Gepäcksortierung installiert, an das die ersten Airlines angeschlossen worden seien. Weitere sollen folgen.

Laut BER können die Passagiere alternativ die weiter funktionierenden Self-Service-Stationen mit Automaten im Flughafen nutzen. Auch das Gepäck kann oft selbst an Automaten aufgegeben werden.

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