Ein ansprechendes Wohnungsinserat auf einer echten Immobilienplattform führt Interessierte auf eine gefälschte Webseite. Dort sollen sie im Rahmen einer angeblichen Bewerbung zahlreiche persönliche Daten und Dokumente einreichen.
Phishing- und Betrugsversuche sind weit verbreitet und werden oft erkannt, sodass angemessene Cybersicherheitsmassnahmen ergriffen werden. Dennoch bestehen Unsicherheiten, da KI-gestützte Nachrichten zunehmend personalisiert sind und dadurch noch authentischer wirken.
Künstliche Intelligenz ist längst nicht mehr nur ein Mittel zur Automatisierung und Effizienzsteigerung. Dieselben Modelle und Techniken, die Unternehmen für sich nutzen, werden zunehmend von Kriminellen missbraucht.
Der Halbjahresbericht des Bundesamtes für Cybersicherheit (BACS) beschreibt die relevanten Vorfälle und Entwicklungen im Kontext der Cyberbedrohungen gegen die Schweiz und international im zweiten Halbjahr 2025. Die Angriffe werden gezielter und komplexer.
Cyberkriminelle nutzen gezielt Verkaufsinserate auf Ricardo.ch, um Inserierende mit einer Kombination aus echten und gefälschten Nachrichten zu täuschen. Dabei versuchen sie, an die TWINT-Nummer und den TWINT-PIN der Betroffenen zu gelangen, um missbräuchliche Zahlungen vorzunehmen.
Immer wieder nutzen Betrüger bezahlte Suchanzeigen, um gefälschte Angebote zu verbreiten – darunter auch Eintrittstickets für beliebte Ausflugsziele. Wer online nach Tickets sucht, kann über eine Google-Anzeige auf eine gefälschte Verkaufsseite weitergeleitet werden.
X-PHY erweitert seine KI-gestützten Sicherheitslösungen und nimmt die wachsende Bedrohung durch KI-generierte Täuschungen ins Visier. Ein neues Tool zur Erkennung von Deepfakes wird direkt installiert und soll auch ohne Internetverbindung funktionieren.
Westliche Geheimdienste haben nach britischen Angaben eine Cyber-Kampagne Russlands aufgedeckt, die gegen logistische und technologische Ziele in Nato-Staaten gerichtet ist.
Jede siebte erwachsene Person in der Schweiz hat laut einer Studie bei einem Cyberbetrug schon Geld verloren. Ein Drittel von ihnen erlitt einen Verlust von über 1000 Franken. Ebenfalls nur ein Drittel meldete den Cyberbetrug der Polizei.
Keine Entspannung an der Cybersecurity-Front, so der aktuelle «Threat Radar» von Swisscom. Cyberkriminalität, geopolitische Veränderungen und technische Entwicklungen verschärfen die Bedrohungslage. Die Studie identifiziert vier Hauptbereiche und fordert Zero-Trust.
Cybersicherheit beginnt beim Onboarding: Neue Mitarbeitende lernen, Vorfälle zu erkennen und zu melden – ein Schlüssel zur Sicherheitskultur. Erfahren Sie, wie Unternehmen ihre Teams frühzeitig für Cybergefahren sensibilisieren können.