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Lesedauer 3 Min.

Swisscom Cybersecurity Threat Radar 2025: neue Gefahren im Visier

Keine Entspannung an der Cybersecurity-Front, so der aktuelle «Threat Radar» von Swisscom. Cyberkriminalität, geopolitische Veränderungen und technische Entwicklungen verschärfen die Bedrohungslage. Die Studie identifiziert vier Hauptbereiche und fordert Zero-Trust.
Der jährliche Cybersecurity Threat Radar von Swisscom bietet einen umfassenden Überblick über die aktuellen Cyberbedrohungen in der Schweiz.
© (Quelle: Swisscom)

Der Cybersecurity Threat Radar 2025 von Swisscom analysiert aktuelle Cyberbedrohungen in der Schweiz und betont die Notwendigkeit kontinuierlicher Sicherheitsanpassungen durch Unternehmen. Der Bericht identifiziert dabei vier Hauptbedrohungen:

Der Cybersecurity Threat Radar gibt einen Überblick über die aktuellen Cyberbedrohungen in der Schweiz. © Quelle: Swisscom

1. DDoS-Attacken als Dienstleistung

Die Anzahl von Distributed Denial of Service (DDoS) Angriffen hat sich in der Schweiz von 2023 auf 2024 verdoppelt. Im Durchschnitt kommt es täglich zu 293 DDoS-Attacken. Dies ist auch dem Umstand geschuldet, dass DDoS-Attacken vermehrt gegen eine geringe Gebühr als Dienstleistung auf kriminellen Marktplätzen im Darknet angeboten werden.

2. Fragile Workforce

Der Bedarf an hochqualifizierten IT-Security-Experten übersteigt oft das Angebot, was Unternehmen vor grosse Herausforderungen stellt. Das Fehlen gut ausgebildeter Mitarbeiter kann die Abwehrfähigkeit gegenüber Cyberbedrohungen erheblich schwächen und sowohl für Unternehmen als auch deren interne Cybersecurity-Experten zu einer Belastung werden. Wenn Mitarbeitende überfordert sind, können Fehlentscheidungen die Folge sein, was ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt.

3. Politischer Einfluss

In sich rasch verändernden geopolitischen Zeiten sehen sich Unternehmen zunehmend mit politischen Einflüssen und regulatorischen Vorgaben konfrontiert, die teilweise weitreichende Auswirkungen auf ihre Sicherheitsstrategien haben. Eine flexible und vorausschauende Cybersicherheitsstrategie ist entscheidend, um diesen dynamischen Herausforderungen gerecht zu werden.

4. Shadow AI

Hierbei handelt es sich um nicht autorisierte oder verbotener Weise eingesetzte KI-Systeme, die vor allem auch ein Datenschutzrisiko darstellen. Der Gebrauch von Schatten-KI kann gezielte Attacken wie Phishing, Datenmanipulation und Identitätsdiebstahl erheblich verstärken und stellt eine schwer zu entdeckende Gefahr für die IT-Infrastruktur dar.

Swisscom empfiehlt Unternehmen, ihre Sicherheitsstrategien kontinuierlich zu überprüfen und anzupassen, um diesen Bedrohungen effektiv zu begegnen. Der vollständige Bericht bietet detaillierte Analysen und Handlungsempfehlungen. Hier geht es zum Download (PDF, 2280 kB)

Security & Compliance Phishing Ransomware Studie DDoS
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