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KI-Tool von X-PHY erkennt Deepfakes in Echtzeit – ohne Internetverbindung

X-PHY erweitert seine KI-gestützten Sicherheitslösungen und nimmt die wachsende Bedrohung durch KI-generierte Täuschungen ins Visier. Ein neues Tool zur Erkennung von Deepfakes wird direkt installiert und soll auch ohne Internetverbindung funktionieren.
© (Quelle: X-PHY)

Mit dem „Deepfake Detector“ sollen Nutzer:innen die Echtheit von Videos, Audios und Bildern direkt auf ihren Geräten überprüfen können – und das ganz ohne Cloud-Anbindung.

Die Zahl der verbreiteten Deepfakes ist exponentiell gewachsen. Allein in sozialen Medien stieg der Anteil an Deepfake-Inhalten X-PHY zufolge zwischen 2019 und 2023 um 550 Prozent; das Weltwirtschaftsforum stuft sie als wesentliches globales Risiko ein. Die neue Technologie von X-PHY soll nun diese KI-generierten Täuschungen gezielt bekämpfen. Nutzer:innen können damit laut X-PHX die Authentizität digitaler Medien mit bis zu 90 Prozent überprüfen.

„Bei X-PHY setzen wir unser Prinzip der ‚Security by Design’ konsequent über den reinen Datenschutz hinaus um“, kommentiert Camellia Chan, CEO und Mitbegründerin von X-PHY Inc. „Der X-PHY Deepfake Detector stärkt unsere Vision einer ‚Community Root of Trust’, in der jede Ebene – von der Hardware über die Daten bis hin zu den Inhalten – als Kontrollpunkt für Authentizität und Sicherheit dient. Durch die Kombination der Deepfake-Erkennung mit unseren bestehenden hardwareintegrierten Schutzmechanismen sorgen wir dafür, dass jedes Endgerät nicht nur Daten schützt, sondern auch aktiv die Vertrauenswürdigkeit der durchlaufenden Informationen erkennt und überprüft.“

Deepfake-Erkennung auf Abruf

Die Arbeitsweise des Deepfake Detectors beschreibt X-PHY so: Nach der Aktivierung analysiere das Tool mit multimodaler KI Video-, Bild- und Audiostreams in Echtzeit. Durch die Untersuchung von mikromimischen Gesichtsausdrücken, Stimmprofilen und anhand der von Generative Adversarial Networks (GANs) erzeugten Artefakten erkenne das System Manipulationsversuche sogar über mehrere Videofenster hinweg.

Die Erkennung erfolge vollständig lokal auf den Geräten der Anwender:innen. Dadurch bleibe die Privatsphäre der Nutzer geschützt.

Flexible Bereitstellung, mühelose Integration

Der Deepfake Detector bietet laut X-PHY mehrere Bereitstellungsoptionen, um den unterschiedlichen Anforderungen von Unternehmen gerecht zu werden. Er könne entweder als leichtgewichtiger Software-Agent auf PCs und Laptops mit Windows-Betriebssystemen installiert oder zusammen mit der X-PHY Cybersecure SSD ausgeliefert werden, wodurch eine integrierte Schutzschicht entstehe, die Datensicherheit, Ransomware-Abwehr und Deepfake-Erkennung vereine.

Die Lösung sei anwendungsunabhängig und mit führenden Plattformen wie Teams, Zoom, Webex, Chrome, YouTube und Meta kompatibel. Mit nur einem Klick könnten Nutzer sie beim Beitritt zu einem Meeting aktivieren – dort laufe sie dann autonom für eine voreingestellte Dauer.

Basierend auf den Prinzipien des Zero-Trust-Modells füge die Lösung eine zusätzliche Ebene der Authentifizierung und Verifizierung auf Geräteebene hinzu. Dadurch unterstütze sie Organisationen dabei, ihre Cyber-Resilienz gegenüber KI-gesteuerten Täuschungen zu verbessern und die Abhängigkeit von externen Validierungssystemen zu verringern, die nach Einschätzung von X-PHY häufig überflüssige operative Komplexität mit sich bringen würden.

In seinem Online-Shop verlangt X-PHY rund rabattierte 11 Dollar pro Monat für den „Deepfake Detector“. Der reguläre Preis beträgt 25 Dollar.

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