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Alain Gut wird Präsident von ICT-Berufsbildung Schweiz

Die Vereinsversammlung von ICT-Berufsbildung Schweiz hat heute Dr. Alain Gut einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Er übernimmt per sofort von Andreas W. Kaelin, der dem Verband seit dessen Gründung im Jahr 2010 vorstand.
Alain Gut
© (Quelle: ICT-Berufsbildung Schweiz )

«Wir freuen uns, mit Alain Gut einen hervorragend vernetzten und erfahrenen Bildungsexperten als Präsidenten gewonnen zu haben», sagt Co-Vizepräsident Carlo Pirola, der die Findungskommission leitete. Dr. Alain Gut gestaltet ICT-Berufsbildung Schweiz bereits seit der Vereinsgründung als Vorstandsmitglied und seit letztem Jahr als Co-Vizepräsident mit. Er hat an der Universität Zürich Wirtschaftsinformatik studiert und promoviert. Heute, und noch bis Ende 2025, ist er Director Public Affairs bei IBM. In zahlreichen Gremien setzt er sich aktiv für das Thema Bildung ein. Dies unter anderem als Vorstandsmitglied bei Swico, als Leiter des Ausschusses Bildung, Fachkräfte und Diversität bei digitalswitzerland oder als Mitglied der Kommission Bildung und Forschung von economiesuisse. 

Dadurch verfügt er über ein enorm breites Netzwerk in Bildung, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. «Durch meine Frühpensionierung per Ende Jahr und diese Wahl eröffnet sich mir die Möglichkeit, mich voll und ganz meinem Herzensthema, der Bildung, zu widmen», freut sich Gut und dankt der Vereinsversammlung für das Vertrauen. «Als Präsident wird mein Fokus einer systemischen Finanzierung von ICT-Berufsbildung Schweiz und dem bevorstehenden Strategieprozess gelten. So schnell sich die digitale Berufswelt wandelt, so agil und vorausschauend muss unser Verband bleiben.»

Abschied vom Präsidenten der ersten Stunde

ICT-Berufsbildung Schweiz dankt dem scheidenden Präsidenten, Andreas W. Kaelin, herzlich für dessen langjähriges Engagement. Kaelin hat den nationalen Verband im Jahr 2010 mitbegründet, mitaufgebaut und seither massgeblich geprägt. Während seiner Amtszeit hat sich die nationale Organisation der Arbeitswelt zu einem kontinuierlich wachsenden, breit abgestützten Verband entwickelt. So konnte die Zahl der ICT-Lehrstellen seit 2010 von knapp 7’000 auf rund 12'000 erhöht werden. Dies gelang, indem die beruflichen Grundbildungen in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft aktuell gehalten und bei aufkommendem Bedarf neue geschaffen wurden. 

Ein Beispiel dafür ist der Beruf Entwickler/in digitales Business EFZ, der eine Lücke im Angebot zwischen Business und Technik schloss. Auch in der höheren Berufsbildung hat sich der Verband unter Kaelin zukunftsorientiert engagiert. So wurden die Berufsprüfungen Cyber Security Specialist und AI Business Specialist entwickelt, um dem stark zunehmenden Fachkräftebedarf in diesen Bereichen zu begegnen. Zudem hat ICT-Berufsbildung Schweiz ein Kompetenzzentrum aufgebaut und kürzlich eine KI-Fachstelle geschaffen, um andere Verbände bei Digitalisierungsthemen in der Berufsbildung als Partner aus der Berufspraxis zu unterstützen. «Ich bin stolz darauf, was wir in den 15 Jahren gemeinsam bewegt und erreicht haben», sagt Kaelin und wünscht seinem Nachfolger und dem Verband alles Gute. 

Karriere Bildung Wissenschaft

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