Test: Apple Watch Series 8

Zyklusprotokoll

Zu den neuen Gesundheitsfunktionen – wenn man sie denn so nennen will – gehört das Zyklusprotokoll, das ich in Ermangelung eines solchen nicht selbst getestet habe. Dabei misst die Apple Watch im Schlaf die Temperatur am Handgelenk durch zwei Sensoren. Der eine befindet sich auf der Rückseite der Apple Watch und misst das Handgelenk. Der zweite Sensor befindet sich unmittelbar unter dem Glas auf der Vorderseite: Er erfasst die Temperatur der Umgebung und berücksichtigt diese bei der Auswertung – etwa dann, wenn die Hand einer höheren Temperatur ausgesetzt ist, weil sie unter der Decke steckt.
Nach ungefähr fünf Nächten bestimmt die Apple Watch mit den gesammelten Werten die Basistemperatur und registriert nächtliche Abweichungen, die sich in der Health-App einsehen lassen. Die App nutzt diese Daten, um rückwirkend abzuschätzen, wann der letzte Eisprung stattfand, was für die Familienplanung ganz hilfreich sein kann.
Ein iPhone zeigt die Resultate der regelmässigen Temperaturmessung; daneben zeigt eine Apple Watch das mutmassliche Datum des Eisprungs
Die Temperaturmessung und die Schlussfolgerung
Quelle: Apple Inc.
Apple legt allerdings grossen Wert darauf, dass es sich dabei nicht um eine medizinische Funktion handelt. Die Sensoren dienen auch nicht als Ersatz für ein Fiebermesser.  Ausserdem weist Apple in diesem Support-Dokument darauf hin, dass die Körpertemperatur auch aufgrund der Ernährung, körperlichen Aktivitäten oder Alkoholkonsum variieren kann. Mit anderen Worten: Die Funktion ist das, was Frau daraus macht.



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