Zum Midrange-Preis
10.04.2019, 16:35 Uhr

Im Test: Nokia 8.1

Das finnische Oberklasse-Smartphone zum fairen Midrange-Preis. Was taugt das Nokia 8.1 im Alltag?
Nokia 8.1
(Quelle: HMD Global)
Mit dem Nokia 8 (Sirocco) hatte Hersteller HMD Global in der Smartphone-Oberklasse mitgemischt; Kollege Bodoky hatte im Test die volle Punktzahl vergeben (5 Sterne). Das Nokia 8.1 spielt nun preislich wieder in der Midrange-Klasse, ist aber de facto eine leicht abgespeckte Version des Sirocco-Modells von 2017. Das Full-HD+-Pure-Display misst 6,18 Zoll im 18,7:9-Format. Das entspricht einer Auflösung von 2246 × 1080 Pixeln. Vom Display sind wir positiv überrascht, namentlich von den Kontrastpunkten, der Farbintensität und der Schärfe (immerhin 402 ppi). Die Smartphone-Grösse ist für unsere Hände grade an der Grenze, um nicht hochrutschen zu müssen, oft arbeiten wir beidhändig damit. Doch für die meisten ist das kein Problem.
Das Nokia 8.1 misst 15,4 × 7,5 × 0,79 Zentimeter und wiegt 180 Gramm. Das uns von HMD Global zu Verfügung gestellte Gerät kommt in der Hochglanzversion und in Blau/Silber. Im Handel ist es in den beiden Farben Blau (Blue/Silver) und Grau (Steel/Copper) erhältlich.
Das Gehäuse ist leicht rutschig, allerdings nicht so schlimm wie beim Sony Xperia XZ3, das sich auf unserem Sofa selbstständig machte. Nicht überraschend ist es leider sehr anfällig für unschöne Fingerabdrücke.
Das Gehäuse im nahtlosen Design und mit Metallrahmen ist solide verarbeitet und fühlt sich wertig an. Der Metallrahmen ist wie beim Sirocco-Modell Geschmackssache. Auf der Rückseite findet sich wie beim Vorgänger eine Dual-Kamera von Zeiss. Die beiden Objektive sind wie bisher untereinander angeordnet. Darunter ist der Fingerabdruckscanner platziert, der einwandfrei funktioniert und zumindest für kleinere Hände prima platziert ist. Die Telefoniequalität war in unserem Test sowohl aufs Festnetz als auch aufs Mobilnetz gut. 
Nokia 8.1
(Quelle: HMD Global)


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