Pressemitteilung 04.06.2020, 15:11 Uhr

Anonym und sicher: die besten VPN-Dienste

Der PCtipp zeigt, welche entscheidenden Praxisvorteile die Benutzung eines VPN-Dienstes mit sich bringt und wie und mit welchen Endgeräten sich ein virtuelles, privates Netzwerk erstellen lässt.  
(Quelle: PCtipp )
Das Kürzel «VPN» steht für Virtual Private Network und stellt eine hochsichere Verbindung zwischen zwei oder mehr Geräten her. So lässt sich der eigene Webverkehr vor Hackerangriffen, Schnüfflern oder auch einer (Länder-)Zensur schützen. Zudem kann eine VPN-Verbindung dazu benutzt werden, um von jedem möglichen Standort anonym im Internet zu surfen.
Konkret wurden im PCtipp-Test die Tools der Hersteller Avira, BullGuard, CyberGhostVPN, ExpressVPN, F-Secure, Kaspersky und Norton für Android, Windows und iOS ins Visier genommen. Wird einer der sieben VPN-Dienste benutzt, lässt sich typischerweise die IP-Adresse verbergen, also die eindeutige Adresse des Zugangsgeräts, wodurch die Privatsphäre und eigene Identität geschützt bleiben.
Weder der Onlineshopanbieter noch der Internetserviceprovider können den Verlauf oder die Daten auslesen. Zweitens lassen sich durch die Benutzung vertrauliche Informationen wie etwa der Onlinebanking-Zugang, Shopping-Accounts bis hin zu den Zugangsdaten für soziale Netzwerke abschirmen.
Der dritte Vorteil: Mit einem installierten VPN können Sie Zugriff auf blockierte Webseiten/Dienste bis hin zu ausländischen Streamingplattformen erlangen. Gut ausgestattete VPN-Anbieter wie ExpressVPN oder auch CyberGhostVPN verfügen dazu über 100 oder noch mehr weltweite Standorte, an denen ihre Server verteilt sind, um Anwendern eine möglichst breite Auswahl an Einwahlmöglichkeiten zu gewähren.
Der vierte Pluspunkt: Beim Shoppen im Internet oder bei der Buchung der Ferienreise kann sich die Benutzung eines VPNs schnell bezahlt machen. Denn Onlineshops zeigen standortabhängig höhere oder eben tiefere Preise an.

Einfache Bedienung
Sowieso ist die einfache Bedienung das grosse Plus der sieben getesteten Tools: Wie vorbildlich das funktioniert, zeigt Aviras Phantom VPN Pro: Anwender wählen sich quasi per Knopfdruck nach der Installation auf einem der zur Verfügung gestellten Server des entsprechenden Landes ein und können im Internet so mit einer neuen Länderkennung surfen, um Zugriff auf die Webseite respektive den Dienst zu erlangen. 

Günstiger im Abo-Modell

Seriöse Anbieter stellen Anwendern oft eine Testversion bereit, die zeitlich begrenzt ist oder bezüglich des zur Verfügung stehenden Datenkontingents Restriktionen hat. Typisch sind auch eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie bei Nichtgefallen. Dazu genügte, wie der Test zeigte, innerhalb der Frist den Kundeservice des VPN-Dienstes per Mail oder Live-Chat zu kontaktieren, um das Geld zurücküberwiesen zu bekommen. Entscheidet sich der Anwender für ein Abonnement, kann er meist zwischen 1, 3 oder 6 Monaten respektive 1, 2 oder 3 Jahren wählen. Die Faustregel: Je länger sich der Anwender an den VPN-Dienstleister bindet, desto günstiger wird das Benutzen des VPN-Dienstes. Dabei zieht der VPN-Anbieter den Gesamtbetrag komplett ein. Typischerweise variieren dabei die Kosten zwischen 3 und 10 Franken pro Monat. 

Vorsicht vor kostenlosen VPNs: Daneben gibt es auch einige Gratis-VPN-Anbieter. Hier sollte man allerdings Vorsicht walten lassen. Der Grund: Auch Gratis-VPNs müssen unterm Strich kostendeckend arbeiten. Unsaubere Anbieter blenden nicht nur massiv Werbung ein, sondern implementieren Tracker in ihre VPN-Software, sammeln so Daten von Benutzern und können diese sogar weiterverkaufen.

Den vollständigen Text der Kaufberatung finden Sie im PCtipp 6/2020, der ab dem 29. Mai am Kiosk oder direkt über pctipp.ch als E-Paper erhältlich ist. Die Ausgabe erscheint zudem auch in der App «PCtipp E-Paper» für Android und iOS.


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