Neue Satelliten für Europa-Navi im All

Probleme mit Uhren behoben

Die Anfang des Jahres öffentlich gewordenen Probleme mit Atomuhren an Bord mancher Satelliten, die sich bereits im Orbit befinden, hat Galileo inzwischen nach eigenen Angaben im Griff. «Für uns ist das Thema der Uhren hinter uns», sagte Esa-Direktor Verhoef.
Mit Galileo sollen dereinst entsprechende Empfangsgeräte genauer die Position auf der Erde bestimmen können
(Quelle: ESA)
Allerdings wollten Esa und EU-Kommission nicht bekanntgeben, wie viele Uhren letztlich von den Problemen betroffen waren. Die Esa hatte im Januar bekanntgegeben, dass Atomuhren in mehreren Satelliten ausgefallen waren. Die Uhren sind entscheidend, damit das System funktioniert - weil aber jeder Galileo-Satellit insgesamt vier Uhren an Bord hat, war kein Satellit dadurch ausgefallen.
Verhoef sagte, dass die neuen Satelliten nun mit erneuerten Atomuhren ausgestattet seien. Für die Satelliten, die bereits im All sind, gebe es «operative Massnahmen» um sicherzustellen, dass sie so lang wie möglich in Betrieb bleiben. «Wir sind sehr zuversichtlich, dass dies Erfolg hat.»

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