09.05.2016, 13:24 Uhr

Microsoft bringt neue Produkte und schwächt Angebote ab

Microsoft hat nicht nur den Sharepoint Server 2016 fertiggestellt, sondern auch den unlimitierten Office365-Speicherplatz aufgehoben und einen Nachfolger von Office Web Apps Server 2013 lanciert.
In Redmond war man die letzten Tage besonders fleissig. Letzte Woche stellte Microsoft den Sharepoint Server 2016 fertig, zu dessen Neuerungen Hybridwebseites, mehr Möglichkeiten für Admins und eine verbesserte Oberfläche gehören. Auch der Office Online Server (OOS) wurde lanciert, der Nachfolger von Office Web Server 2013. Damit können Unternehmen browserbasierte Versionen von Word, Powerpoint, Excel und Onenote erstellen. Die gleiche Funktionalität wie mit Office Online also, nur im eigenen Rechenzentrum. Daneben machte Microsoft zwei Ankündigungen: Am 29. Juli wird Windows 10 nicht mehr kostenlos zu haben sein. In der Schweiz zahlt man dann 149.95 Franken für die Home- und 299.95 Franken für die Pro-Version. Zudem gibt es ab sofort kein unlimitiertes Speichervolumen für Office365 Home, Personal und University mehr. Der Speicher wird auf 1 TB limitiert, was laut Microsoft für eine Million Office-Dokumente oder 330 000 Fotos ausreicht. Als Grund schreibt Microsoft: « Wir sind zu viele Verpflichtungen für kostenlosen Speicherplatz eingegangen und möchten den Schwerpunkt darauf legen, hochwertige Benutzererfahrungen in Produktivität und Zusammenarbeit zu bieten, die der Mehrzahl unserer Benutzer zugutekommen.» Deshalb werden ab dem 10. August auch nur noch 5 GB Gratisspeicher zur Verfügung gestellt. Bisher waren es 15 GB. Als Teil der Änderung passt Microsoft zudem auch die kostenpflichtigen Angebote an. So tritt anstelle der bisherigen kostenpflichtigen 100 GB- und 200 GB-Angebote ein neues 50-GB-Angebot, das für 1.99 Dollar pro Monat verkauft wird.


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