Hazelcast 18.05.2020, 06:05 Uhr

Streaming-Verarbeitung für Edge-Computing-Umgebungen

Hazelcast, Plattform für In-Memory-Computing, hat wesentliche Optimierungen ihrer Events-basierten Echtzeit-Streaming-Engine Hazelcast Jet angekündigt. Zudem soll das Produkt die Integration mit OpenShift und Kubernetes erleichtern.
(Quelle: BeeBright / shutterstock.com )
Unabhängig davon, ob es sich bei dem Anwendungsfall um den Datenstrom eines Sensors in einer Fertigungsanlage oder in einem autonomen Fahrzeug handelt, kann die für die Datenverarbeitung benötigte Zeit den entscheidenden Unterschied zwischen Erfolg und katastrophalem Misserfolg ausmachen. Beim Edge-Computing geht es prinzipiell darum, die Rechenleistung so nah wie möglich an den Ursprung der Daten zu bringen, um sie auszuwerten und die daraus resultierenden Erkenntnisse umzusetzen - und das alles innerhalb von Mikrosekunden.
«Wir nehmen einen Wimpernschlag als eine winzige Zeitspanne wahr, aber in Wirklichkeit dauert ein Blinzeln 300'000 Mikrosekunden», erklärt Kelly Herrell, CEO von Hazelcast. «Durch die Verlagerung der Rechenleistung an den Rand des Netzwerks sowie die ultraschnelle Datenstromverarbeitung von Hazelcast mit extrem kurzer Latenzzeit können neue Anwendungen entwickelt werden, die Unternehmensinnovationen ermöglichen sowie unser tägliches Leben verbessern werden.»
Anfang Mai wurde Hazelcast als erstes Mitglied des IBM-Edge-Ökosystems gekürt. Im Zentrum des Ökosystems steht der IBM Edge Application Manager, der einerseits die sichere und ferngesteuerte Verwaltung von KI-, Analyse- und IoT-Arbeitslasten automatisiert und ermöglicht und andererseits Echtzeitanalysen und ‑einblicke in einer Grössenordnung von bis zu 10'000 Geräten gleichzeitig liefert.

Bernhard Lauer
Autor(in) Bernhard Lauer


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