Schweizer bewusster beim Datenschutz als Deutsche

Berufstätige schludern

Bei der Betrachtung der Berufsgruppen zeigen sich beträchtliche Defizite in Sachen Datenschutz: So verschlüsseln nur 37 Prozent der Angestellten einen Grossteil ihrer Daten. Bei Freiberuflern und Selbstständigen zeigt sich auch viel Nachholbedarf: 26 Prozent verschlüsseln nur einen geringen Teil, 20 Prozent gar nicht. Das sei gefährlich, weil dann private Fotos, Rechnungen, Kontoauszüge oder Röntgenaufnahmen unverschlüsselt auf Datenträgern oder in der Cloud lagern und damit schlechter gegen Angriffe geschützt seien, schreibt Eset.
Besonders gefährlich sei dies aber bei Freiberuflern und Selbständigen: Denn mit Blick auf die Regelungen der Europäischen Datenschutzgrundverordnung könnten sie belangt werden, wenn sie Daten von Kunden aus der EU nicht durch Verschlüsselung schützen. In diesen Fällen greifen die harschen Strafen auch für Schweizer Unternehmer.


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