Boom bei Cloud-basierten Sicherheitstools

Hoch riskant oder gut gerüstet?

Trotz dieses verstärkten Einsatzes Cloud-basierter Sicherheitstools, halten 86 Prozent den Schritt immer noch für «riskant» oder «hoch riskant». Diese Bedenken stehen in deutlichem Gegensatz zu 87 Prozent der Befragten, die sich selbst für «gut gerüstet» halten, um die Cloud-basierte Migration zu orchestrieren. 79 Prozent der Befragten gaben an, entweder eine gute oder sehr gute Einsicht in ihre Cloud-Anwendungen zu haben. Da die Pandemie den Wechsel der Belegschaft ins Homeoffice vorantreibt, haben 84 Prozent der Unternehmen ihre Bemühungen um eine bessere Sichtbarkeit von Cloud-basierten Anwendungen deutlich verbessert. 26 Prozent der Befragten, glauben, dass sie «sehr gute Einblicke» in Cloud-basierte Anwendungen haben.

Zugang zu neuen Funktionen wird wichtiger

Bei den unterschiedlichen Vorteilen eines Wechsels zu einem Cloud-basierten Modell gab es eine interessante Verschiebung. Fast alle Vorteile des Cloud-Einsatzes wurden als weniger wichtig angesehen. Dem gegenüber stieg der Wert für den «Zugang zu den neuesten Funktionen» von ehemals 13 auf 20 Prozent spürbar an. Offenbar ist dieser Vorteil ein ausschlaggebender Grund vieler Organisationen für die Cloud-Nutzung, da Sicherheits-Tools in der Cloud einen flexibleren Zugang zu neuen Technologien bieten, als im Rechenzentrum eingesetzte Lösungen.
«Die plötzliche und für viele unerwartete Umstellung auf Remote-Arbeit im März hat den Weg für Cloud-basierte Sicherheitslösungen geebnet, da Unternehmen kritische Geschäftsdaten fast über Nacht in die Cloud migrieren mussten», sagt Samantha Humphries, Sicherheitsstrategin bei Exabeam. «Die Folgen der Coronakrise liessen abwartenden Organisationen unabhängig von ihren Bedenken keine andere Wahl, als auf den Cloud-Zug aufzuspringen.»


Autor(in) pd/ jst


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