29.10.2009, 11:55 Uhr

Klein, aber fein

HP bringt ein neues Netbook auf den Markt. Der Mini 5101 im Test.
Zuerst die Fakten: Das 10,1-Zoll-Netbook wiegt samt 160-GB-Festplatte 1,1 kg. Den knapp bemessenen 1 GB RAM steht die Atom-CPU N280 (1,66 GHz) mit Hyper-Threading zur Seite. Als Betriebssystem kommt Windows XP Home zum Einsatz. Punkto Funktechnologien sind Bluetooth 2.0 und WLAN-N (300 Mbit/s) implementiert, für ein kabelgebundenes Netzwerk ist ein Gigabit-Chip integriert. Drei USB-2.0-Ports sowie ein Kartenleser (SD-/MMC-Karten) ergänzen das Datenblatt. Alles in allem eine etwas sparsame Ausstattung, schade auch, dass ein ExpressCard-Slot fehlt. Und wie bewährt sich das Netbook im Testlabor? Aussen trägt der Mini die Handschrift eines solide verarbeiteten Geräts: Tastatur und Scharnier sind top verarbeitet. Der Bildschirm (1024 x 600 Pixel) zeigt kaum störende Reflexionen. Trotz des matten Displays werden Bilder, Grafiken und Texte kontrastreich angezeigt. Einen ordentlichen Eindruck hinterlässt der Winzling auch beim Stromverbrauch: Im Ruhezustand verbraucht er nur 0,5 Watt, im Idle-Modus (ohne Last, Desktop) rund 10 Watt, bei Vollbeschäftigung (100 Prozent Auslastung) sind es 30 Watt. Der Leistungstest ergibt normale Werte: Der Akku hielt 4:09 Stunden durch, beim CineBench R10 werden 833 Punkte erreicht - typisch für ein Netbook. Im Vergleich zu besser ausgestatteten, aber auch doppelt so teuren Subnotebooks, liegt das Netbook aber rund 2000 Punkte zurück. Tipp: Wer 50 Franken sparen will und Linux nimmt, bekommt das gleiche Modell mit UMTS-Steckplatz für mobiles Internet. Fazit: Viel Netbook-Norm. Gut hat uns der Bildschirm und die robuste, aber edle Verarbeitung des HP Mini 5101 gefallen. HP Mini 5101Preis: 599 Franken+ Bedienung, Verarbeitung, Bildschirm- Kein UMTS, fehlender ExpressCard-Slotwww.hp.com/chAlternative: Lenovo IdeaPad S10. Das 10.1-Zoll-Netbook läuft im Akkubetrieb 5:12 Stunden, der Preis ist identisch.