Schweizer Wirtschaft hält sich bei Digitalisierung zurück

Stockkonservative Arbeitsformen

Auch was die Adaption von Arbeitsformen anbetrifft, die der Digitalisierung förderlich sein könnten, scheinen Schweizer Unternehmen eher konservativ zu sein. 70 Prozent der befragten Unternehmen melden, dass sie kein mobiles Arbeiten ermöglichen und 52 Prozent erlauben kein Arbeiten im Home Office. Selbst Teamarbeit ist in 27 Prozent der Unternehmen nicht angesagt, und Entscheidungen werden in mehr als 80 Prozent der Firmen grösstenteils nicht an die Mitarbeitenden delegiert.
Allerdings gibt es auch hier Unterschiede nach Grösse und Branche. So sind grössere Unternehmen und Firmen aus der Hightech-Branche etwas aufgeschlossener.
Der grossen Mehrheit der Unternehmen ist darüber hinaus gemein, dass sie – wenn überhaupt – Digitalisierungstechnologien für die Optimierung und Effizienzsteigerung der innerbetrieblichen Abläufe einsetzen und nicht zur besseren Positionierung am Markt.
(Quelle: ETHZ/FHNW)


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