CA Studie 25.08.2009, 12:08 Uhr

Unternehmen bereiten sich mit Lean-IT-Strategie auf den Wirtschaftsaufschwung vor

Investitionen im Bereich Service Management, IT-Sicherheit sowie Infrastruktur- und Betriebs-Management.
Unternehmen aus Europa und dem Mittleren Osten setzen auf Lean IT – also auf eine verschlankte, kosteneinsparende IT-Strategie – um auf die aktuell angespannte Wirtschaftslage zu reagieren und sich gezielt auf den Aufschwung der Märkte vorzubereiten. Dies belegt die aktuelle Studie „Preparing for the Upturn with Lean IT“ von CA, dem weltweit führenden unabhängigen Anbieter von IT-Management-Software. An der Untersuchung beteiligten sich 562 IT-Leiter und Senior IT Manager aus vierzehn Ländern inklusive Schweiz. Die Auswertung der Studie belegt, dass die befragten IT-Verantwortlichen innerhalb der nächsten zwölf Monate umfangreiche Investitionen in ihre Software planen, um einerseits Kosten zu reduzieren und andererseits den Nutzen der IT für das Unternehmen zu erhöhen. Den Schwerpunkt der Investitionen setzten die befragten Personen auf das Service Management (88 Prozent) sowie die IT-Sicherheit (79 Prozent) und das Infrastruktur und Operations Management (76 Prozent).
Folgende Gründe sprechen laut der Studie für die Umsetzung von Lean IT:
• Trotz Budgetkürzungen bleiben die Erwartungen an die Bereitstellung der Services hoch.
• Die Anforderungen in den Unternehmen verändern sich schneller als jemals zuvor.
• Beim Kundenservice können keine Kompromisse eingegangen werden.
Mit Hilfe einer verschlankten IT können IT-Abteilungen Möglichkeiten identifizieren, die Kosten zu senken, die Effizienz zu steigern und die Kundenbetreuung zu verbessern.
„Die Studie belegt, dass Unternehmen eine Lean IT-Strategie nicht nur anwenden, um gut durch die angespannte wirtschaftliche Situation zu kommen. Sie setzen sie auch als Wachstumskatalysator ein, der greift, sobald die Wirtschaft wieder einen Aufschwung erlebt“, so Kirsten Cox, Senior Principal Product Marketing bei CA. „Die Unternehmen bedienen sich integrierter Methoden, Technologien und fortschrittlicher Automatisierungs-Mechanismen, mit denen sie rasch die Quellen von Ressourcenvergeudung aufspüren und ausschalten können.“
Die Mehrheit der Befragten (57 Prozent) beabsichtigt, die zusätzliche Software über Betriebsaufwendungen zu finanzieren, die restlichen Studienteilnehmer über Investitionsbudgets. 73 Prozent der Befragten planen zusätzliche Software-Ausgaben, um den betrieblichen Aufwendungen möglichst hohe Effizienz zu verleihen.
Die Untersuchung zeigt auch die grössten Herausforderungen auf, mit denen Unternehmen in der EMEA-Region derzeit konfrontiert sind:
• Gestiegene Anforderungen, trotz geringerer Ressourcen (89 Prozent)
• Verbesserung der Service Levels (89 Prozent)
• Enge Ausrichtung der IT an den Geschäftsprozessen (89 Prozent)
• Kostenreduzierung (83 Prozent)
• Stärkere Serviceorientierung der IT (83 Prozent).

Die Studienteilnehmer bewerteten folgende Kriterien nach der Wichtigkeit für ihre Geschäftsentwicklung:
• Gewährleistung von Sicherheit (90 Prozent)
• Unternehmenswichtige Geschäftsprozesse identifizieren und ihre Unterstützung durch die IT gewährleisten (89 Prozent)
• Realisierung eines effizienten IT-Managements (85 Prozent).
Wenn Unternehmen Kosten reduzieren wollen, dürfen sie die Sicherheit nicht vernachlässigen. Im Zuge der Wirtschaftskrise kam es zu Personalabbau, Umstrukturierungen und Firmenfusionen. Dies führt auch dazu, dass Unternehmen mehr mit Lieferanten und Partnern zusammenarbeiten. Daher ist es wichtig, die Zugriffsrechte (Identity Provisioning) und den Entzug von Zugriffsrechen (Identity Deprovisioning) auf sensible Daten zu überprüfen.
Die Studie wurde im Auftrag von CA von Pole to Pole Communications im Mai und Juni 2009 in der Schweiz, Österreich, Belgien, den Niederlanden, Italien, Spanien, Portugal, Finnland, Norwegen, Schweden, Grossbritannien, Russland, Israel und Saudi-Arabien durchgeführt.
Die ausführliche Studie inklusive Statistiken erhalten Sie unter ca.com/gb/mediaresourcecentre


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