05.03.2013, 11:59 Uhr

Software AG propagiert das digitale Unternehmen

Mit neuen Produkten für Integration, Datenanalyse und Business Process Management (BPM) sieht sich die Software AG als Wegbereiter des digitalen Unternehmens.
Vorstandschef Karl-Heinz Streibich wirbt für den «Digitization» Layer der Software AG.
«Unternehmen müssen die Chancen der digitalen Revolution nutzen», erklärte Karl-Heinz Streibich, Vorstandschef der Darmstädter Software AG, auf der CeBIT 2013. Diese entstünden durch das gleichzeitige Auftreten der vier Megatrends Mobile, Social, Big Data und Cloud Computing, das Gartner schon seit einiger Zeit unter dem Begriff «Nexus of Forces» zusammenfasst. «Die Digitalisierung der Unternehmen ist heute möglich», so der Manager. So liessen sich etwa Realtime-Analysen sehr grosser Datenbestände ohne Zutun eines Sachbearbeiters auf der Basis vorher definierte Regeln anstossen.

Die Software AG sieht sich in diesem Kontext als Wegbereiter, der Kunden einen «Digitization Layer» biete, der die Business-Transformation beschleunige. Diese Schicht besteht aus den drei Komponenten Geschäftsprozess-Management, Integration/SOA und In-Memory/Big Data. Für alle drei Bereiche präsentierte der Hersteller neue oder erweiterte Produkte.

Komplett neu im Portfolio ist «Terracotta In-Genius», eine Software, die die Darmstädter als skalierbare In-Memory-Intelligence-Plattform bezeichnen. Im Gegensatz zu herkömmlichen In-Memory-Datenbanken soll In-Genius Daten nicht nur im Hauptspeicher halten, sondern via Complex Event Processing auch direkt analysieren können. Das ab dem dritten Quartal verfügbare Produkt stelle Unternehmen «handlungsrelevante Business Intelligence aus einer Vielzahl von Datenströmen bereit», wirbt der Anbieter.

Ab sofort verfügbar ist die BPM-Plattform ARIS 9.0, die unter anderem eine neue Benutzeroberfläche mitbringt. Sie soll einfacher und besser zu verstehen sein und es damit auch Mitarbeitern ohne tiefe BPM-Kenntnisse ermöglichen, Prozesse zu analysieren. Über das neue Modul ARIS Connect könnten Unternehmen dabei auch die Möglichkeiten der Social Collaboration ausschöpfen.

In Sachen Integration betonte Streibich einmal mehr die Möglichkeiten von WebMethods in der Version 9.0. Der darin enthalte In-Memory-fähige Enterprise Service Bus (ESB) ermögliche Kunden das Verarbeiten und Übertragen hunderter Datenströme in Echtzeit. WebMethods 9.0 soll im zweiten Quartal 2013 auf den Markt kommen.



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