BYOD 05.12.2014, 14:49 Uhr

So viel können Unternehmen sparen

Mit BYOD könnten Firmen eine Stange Geld sparen, wird behauptet. Gartner hat nachgerechnet und präsentiert konkrete Zahlen.
Analysten des Marktforschungsunternehmens Gartner Group haben die Wirtschaftlichkeit von BYOD-Programmen (Bring your own device) unter die Lupe genommen und vor Kurzem Ergebnisse präsentiert. Die Auguren belegen, dass Unternehmen, die darauf setzen, dass die Angestellten ihre eigenen Geräte in die Firma bringen können, fürs gleiche Geld gut drei Mal mehr Anwender bedienen können, als wenn die Hardware zentral von der Firma gestellt wird.
«IT-Leiter können eine Halbe Million Dollar ausgeben, um Firmen-eigene Tablets für 1000 Angestellte zu kaufen und zu verwalten», rechnet Federica Troni vor, die bei Gartner als Forschungsleiterin tätig ist. «Mit dem selben Budget könnten sie 2745 Anwender unterstützen und verwalten, die ihre eigenen Geräte mitführen», ergänzt sie.
Grundsätzlich sparen die Firmen die Anschaffungskosten der Geräte, die Ausgaben für die Verwaltung der Geräte sei fast identisch, heisst es weiter. Die Einsparungen seien somit nicht konstant, sondern einmalig. Natürlich sparten Firmen zudem Geld, wenn die Verbindungskosten für die Geräte nicht übernommen oder subventioniert werden. In anderen Worten: Was früher der Chef bezahlt hat, muss nun der Mitarbeiter berappen.
Gartner sieht unter anderem deshalb eine positive Entwicklung des BYOD-Trends. Bis 2017 würden 90 Prozent aller Firmen irgend eine Form von BYOD unterstützen, lautet denn die Prognose der Auguren.



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