Citrix-Chef 08.10.2008, 17:47 Uhr

Microsoft belebt Virtualisierungsmarkt

Schweizer Kunden bevorzugen Virtualisierungslösungen, die sie nicht auf einen Hersteller einschränken. Mit dem neuen XenServer 5 und dem Open-Source-Hypervisior Xen sieht der Schweizer Citrix-Chef Michael Schmidt sein Unternehmen gut aufgestellt.
Citrix-Schweiz-Chef Michael Schmidt
Im Interview mit Computerworld sagte Schmidt: «Unsere Lösungen müssen mit den beim Kunden vorhandenen Wettbewerberprodukten kompatibel sein, um grösstmögliche Flexibilität zu gewährleisten.» Deshalb arbeite Citrix mit Branchenprimus VMware genau so zusammen wie mit dem Newcomer Microsoft.
Vom Markteintritt des weltgrössten Software-Hersteller erwartet Schmidt neue Impulse für das Virtualisierungsgeschäft: «Microsoft-Lösungen geniessen Vertrauen in kleineren und mittleren Unternehmen. Virtualisierung wird damit auch Thema für diese Zielgruppe.»
In Zukunft wird Virtualisierung nach Meinung des Citrix-Managers zum reinen Werkzeug. Der Mitarbeiter arbeitet nicht mehr auf dem Firmen-PC, sondern seinem Privatrechner. Den Unternehmensdesktop läuft in einer abgeschotteten virtuellen Maschine unabhängig von Ort und Hardwarekonfiguration.
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