23.02.2017, 14:33 Uhr

Jede 15. Software auf Schweizer PCs ist veraltet

Laut einer Studie sind 6,7 Prozent aller auf Schweizer Rechnern installierten PC-Programme so alt, dass sie nicht mehr vom Hersteller mit Sicherheits-Updates versorgt werden.
Eine Studie von Secunia Research legt dar, dass der durchschnittliche Privatanwender in der Schweiz 75 Programme auf seinem PC installiert hat. Von diesen sind 6,7 Prozent so alt, dass sie das Ende ihres vom Hersteller definierten Lebenszyklus' erreicht haben und damit nicht mehr mit wichtigen Sicherheits-Updates und Patches versorgt werden. Da neu entdeckte Löcher nicht mehr gestopft werden, sind diese Programme ein beliebtes Ziel von Angreifern. Kein Wunder, warnte auch Microsoft bei der Pensionierung von Windows XP im Jahre 2014 davor, das Betriebssystem nicht mehr länger zu benutzen. In dem Bericht von Secunia Research, die zu Flexera Software gehört, ist zudem ersichtlich, dass 6,9 Prozent der Schweizer PC-Anwender ungepatchte (Microsoft-)Betriebssysteme verwenden (also auch solche, welche eigentlich noch Updates erhalten). Bei den Nicht-Microsoft-Produkten ist die Rate der ungepatchten Software sogar noch höher: Sie liegt bei 12,8 Prozent.

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Zu den am wenigsten gepatchten Programmen gehören Oracle Java JRE 1.8.x/8.x, Apple iTunes 12.x und VLC Player 2.x. Zu den häufigsten Applikationen, welche das Ende des Lebenszyklus erreicht haben, sind Adobe Flash Player 23.x, Microsoft XML Core Services (MSXML) 4.x und Microsoft SQL Server 2005 Compact Edition zu zählen. Das Datenblatt zu den Schweizer Zahlen der Studie findet sich hier im PDF-Format.


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