Hightech auf dem Acker

Hightech auf dem Acker

Weniger Chemie auf dem Acker ist sicherlich erstrebenswert. Gar keine wäre natürlich noch vorteilhafter. So könnten Roboter dereinst Unkraut zupfen und als so genannte Precision Farmer den Ackerleuten zur Hand gehen. Ein entsprechendes Gerät wird derzeit von holländischen Wissenschaftlern entwickelt.
Bis es soweit ist, messen sich die Prototypen der Forscher in einem Wettbewerb. Eine der Disziplinen besteht darin, die Reihen eines Maisfeldes abzufahren und jeweils am Ende zu wenden. Zu diesem Zweck messen die Roboter mit ihren Sensoren den Abstand zwischen den Pflanzen. Beträgt dieser plötzlich «unendlich», merken die gut 50 Zentimeter grossen Teile, dass sie auf dem Feldweg stehen und wenden müssen.
Das Wendemanöver ist allerdings nur eine von vielen Disziplinen für die Robolandwirte. Kartoffeln aufspüren und Flüssigkeiten versprühen gehört ebenfalls zum Grundwissen der Geräte. Schliesslich sind sie der Landwirtschaft des Herkunftslandes angepasst. So haben Entwickler aus Asien einen Roboter für überflutete Reisfelder entwickelt. Der neuzeitliche Knecht mutiert dabei zum Luftkissenboot.



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