29.05.2013, 14:30 Uhr

Dem PC-Markt soll es schlechter gehen als erwartet

Noch in diesem Jahr werden mehr Tablets als Laptops verkauft, sagt IDC. Gemäss den Analysten bricht der PC-Markt stärker ein als bisher erwartet, was auch mit sinkenden Tablet-Preisen zusammenhängt.
Der PC-Markt wird immer kleiner, Schuld sind die Tablets
229 Millionen Tablets werden bis Ende Jahr verkauft, sagt IDC. Demgegenüber stehen 187,4 Millionen Laptops. Weiterhin soll der gesamte PC-Markt aber «erst» 2015 hinter die Tablets zurückfallen, so IDC.  «IDC denkt, dass PCs weiterhin eine wichtige Rolle in dieser Computing-Ära spielen werden,» sagt Ryan Reith, Programm-Manager von IDCs Mobility Tracker Service. «Aber für viele Kunden ist der Tablet eine einfache und elegange Lösung für Aufgaben, die früher der PC erledigen konnte.» PC-Verkäufe sollen dieses Jahr um 7,8 Prozent sinken, noch vor drei Monaten gingen die Analysten von 1,3 Prozent aus. Schuld daran sei auch Windows 8, dessen Kombination aus Tastatur- und Maus-Unterstützung sowie Touchsceens PC-Hersteller vor Probleme stellt. Treffen die IDC-Vorhersagen ein, werden dieses Jahr 321,9 Millionen PCs abgesetzt, im Vorjahr waren es 349,2 Millionen. 2017 sollen die Verkäufe wieder 333,4 Millionen Stück betragen, eine Krise sieht anders aus.

Tablet-Preise sinken

Tablets nehmen dagegen weiter an Beliebtheit zu, glaubt IDC. Um 60 Prozent soll das Segment bis Ende Jahr wachsen, rund 230 Millionen Geräte würden weltweit abgesetzt. Ausschlaggebend dafür sind aber auch sinkende Preise. Allein in diesem Jahr falle der Preis, der im Schnitt für ein Tablet gezahlt wird, um 11 Prozent auf 381 US-Dollar, schreibt IDC in ihrer Analyse.


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