25.01.2016, 13:38 Uhr

Samsung erneut Schweizer IT-Fussballmeister

Am «Swiss IT-Cup» in Arosa verteidigte Samsung den Titel des Schweizer IT-Schneefussballmeisters. Das Team blieb verlustpunktfrei und besiegte im Final souverän den Turnierneuling Avnet.
Das Team Samsung gewann am Wochenende erneut am «Swiss IT-Cup» in Arosa den Titel des Schweizer IT-Schneefussballmeisters. Wie schon im Vorjahr liess die Mannschaft von Kapitän Markus Bitzi keinem der fünf Gegner eine Chance. Auf der mit Kunstrasen bedeckten Offenen Kunsteisbahn in Arosa schlug Samsung vor rund 50 Zuschauer sowohl arcmedia, Avnet, Cisco als auch die beiden Teams von UMB. Wie Bitzi der Computerworld nach der Titelverteidigung sagte, sei das Erfolgsgeheimnis das Teamwork. «Fussball ist ein einfaches Spiel. Gemeinsam mit den Kunden und Partnern meistert Samsung Business auch das Geschäft einfach und spielerisch», sagte er. Im Schneefussball ist das Unternehmen damit erfolgreich. Ein weiterer Erfolgsgarant für das Siegerteam war ein früherer Spieler vom FC Aarau und FC Wohlen: Carmine Viceconte von Alpiq InTec Management wurde mit satten 14 Treffern souverän Torschützenkönig des «Swiss IT-Cup».
Einer der Leitragenden von Vicecontes Treffsicherheit war Juan Carlos Schuemperli vom Team UMB. Obwohl er in den fünf Gruppenspielen 26 Gegentreffer hinnehmen musste, wurde er von Kommentator Dani Wyler zum Goalie des Turniers gewählt. Zum Auftakt gegen Titelverteidiger Samsung musste Schuemperli fünf Mal hinter sich greifen (5:2), die arcmedia-Stürmer schafften vier Treffer (4:2). Im firmeninternen Duell mit der zweiten UMB-Mannschaft hiess es am Ende 4:6, der Turnierneuling Avnet schaffte gegen Schuemperli ebenfalls sechs Tore (3:6). Den einzigen Punkt holte UMB gegen Cisco, wobei der Goali trotzdem fünf Tore kassierte (5:5).

Kunstschütze des Turniers

Zum Spieler des Turniers ernannte Kommentator Wyler den Kapitän der zweiten UMB-Mannschaft: Matthias Keller. Er hatte im Gruppenspiel gegen Avnet (2:5) zwar das Nachsehen, schlug aber seine Kollegen von der zweiten UMB-Mannschaft (4:6) und setzte sich auch gegen den zweiten Turnierneuling arcmedia (5:2) durch. Anschliessend konnte der Offensiv-Allrounder das 5:1 gegen Cisco nicht verhindern. Im abschliessenden Match gegen die weit aufgerückten Samsung-Kicker gelang Keller aus dem Halbfeld ein Tor per Lupfer, was den Fussball-Experten Wyler jubilieren liess. Der Kunstschuss half UMB allerdings nichts, denn am Ende hiess es 9:3 für den späteren IT-Schneefussballmeister. Nächste Seite: sportliches Business Für UMB-CEO Keller ist das Turnier eine willkommene Abwechslung zum Geschäftsalltag. Als ehemaliger Spitzensportler (Stürmer bei EV Zug und HC Thurgau) sieht er ausserdem einige Parallelen zum Business: «Leistung als Grundeinstellung bringt einen im Sport an die Spitze. Das hilft auch im Geschäftsleben», sagt er. Mit Blick auf das Turnier in Arosa weiss Keller aber auch: «Jede Führungskraft trägt die Verantwortung, den Mitarbeitern vorzuleben, dass man nicht nur arbeitet, sondern sich auch erholt.» Mit grossen Ambitionen war Cisco an den «Swiss IT-Cup» gereist. Wie Michael Unterschweiger der Computerworld sagte, sollte bei der dritten Teilnahme endlich der Titel heraus springen. Schon im ersten Spiel gab es allerdings einen Dämpfer, denn gegen arcmedia hatte Cisco 3:4 das Nachsehen. Gegen Samsung (3:6) und Cisco (4:7) setze es weitere Niederlagen, so dass Kapitän Unterschweiger nach drei Spielen mit leerem Händen (und Punktekonto) dastand. Das sollte sich allerdings in den letzten beiden Gruppenspielen ändern: Das erste Team von Mitveranstalter UMB wurde 5:1 vom Platz gefegt, von der zweiten UMB-Mannschaft trennte sich Cisco mit 5:5. Trotz der mageren Bilanz von vier Punkten steht für Unterschweiger aber ausser Frage, dass sein Team im nächsten Jahr wieder dabei ist. Ein Hauptgrund seien die Mitspieler: «Die Kunden wollen immer wieder in Arosa dabei sein», sagte der Cisco-Manager.
Die Mitspieler aus dem Kundenkreis waren auch für Davide Cortese, CEO und Kapitän des arcmedia-Teams, der Hauptgrund für die Teilnahme am Schneefussball-Turnier. «Der Anlass dient der Kundenbindung, nicht der Akquise», erklärte er der Computerworld. Ein besonderer Reiz sei das Zusammenspiel mit den früheren Nationalspieler. «Die Stars in jedem Team sind ein echter Motivator. Sie treiben an und geben gute Tipps.» Leider schützten sie nicht vor Verletzungen. Cortese selbst beklagte im letzten Jahr eine gebrochene Rippe, in diesem Jahr einen blauen Zeh. Nächste Seite: Newcomer schafft's in den Final Mit einem Spieler weniger trat Turnierneuling Avnet am «Swiss IT-Cup» an. Schon vor dem Anlass in Arosa musste ein Kollege verletzungsbedingt ansagen. Trotzdem startete das Team von Kapitän Rafiq Dewji fulminant: Die beiden UMB-Mannschaften wurden mit 5:2 und 6:3 vom Platz gefegt, Cisco mit 7:4 abgefertigt. Als zu stark erwies sich der Titelverteidiger Samsung, der Avnet mit 2:3 die Grenzen aufzeigte. Die Wut über die Niederlage bekam im letzten Gruppenspiel dann arcmedia zu spüren: Der 6:4-Sieg genügten Avnet für den Finaleinzug. Das Endspiel ging dann mit 6:4 an Samsung. Wie Avnet-Manager Dewji der Computerworld anschliessend sagte, stand für ihn und seine Kollegen bei der Erstteilnahme hauptsächlich das Sammeln von Erfahrung im Vordergrund. «Im nächsten Jahr wollen wir ganz klar den Sieg», betonte er.
Der Termin für die vierte Auflage des «Swiss IT-Cups» steht schon fest, erklärte Arosas Tourismusdirektor Pascal Jenny nach dem Turnier. Am Samstag, 21. Januar 2017, wird wiederum der Schweizer IT-Meister im Schneefussball gesucht.

Ergebnisse Swiss IT-Cup 2016

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