19.09.2006, 10:23 Uhr

Weiterer E-Government-Versuch in der Schweiz

Wie eine im Juni 2006 von Capgemini durchgeführte Studie gezeigt hat, gewinnt die Schweiz im Bereich E-Government keinen Blumentopf. Eine frische Strategie soll dies nun ändern.
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Jürg Römer, Delegierter für die Informatikstrategie des Bundes. (Bildquelle: www.evanti.ch)
Die E-Government-Strategie der Schweiz ist nun zur Anhörung freigegeben worden. Bis zum 17. November 2006 können Kantonsregierungen und interessierte Kreise nun zur Strategie und deren Rahmenvereinbarung Stellung nehmen. Sollten diese Anklang finden, so seien die Voraussetzungen für einen weiteren Schritt zum einheitlichen E-Government in der föderalistischen Schweiz gegeben, so Jürg Römer. Bislang fehlt nämlich eine eidgenössische Zusammenarbeit bei kantonsübergreifenden Behördenprozessen. Gemäss der frisch entwickelten Strategie soll das E-Government zwar dezentral organisiert werden. Ein Steuerungsgremium soll die Tätigkeiten aber überwachen und koordinieren. Detaillierte Unterlagen sind auf der Website des Informatikstrategieorgans Bund (ISB) abrufbar.
Alina Huber


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