30.10.2013, 09:51 Uhr

Zürich prescht bei Open Data vor

Als erster Kanton beteiligt sich Zürich am Open-Data-Pilotportal des Bundes und stellt damit Daten aus der kantonalen Verwaltung zur freien Weiterverwendung zur Verfügung.
Erste Datensätze des Kantons Zürich sind ab heute über das Open-Data-Portal des Bundes verfügbar
Seit Mitte September ist das Open-Data-Portal des Bundes online. Bislang waren dort nur Informationen von Bundesbehörden zugänglich. Jetzt will auch der Kanton Zürich Daten aus der kantonalen Verwaltung in Form von offenen Behördendaten der Öffentlichkeit zugänglich machen. Diese werden auf opendata.admin.ch präsentiert und können von dort aus frei weiterverwendet werden. Der dafür durchgeführte Pilotversuch wird in Zusammenarbeit mit dem Bundesarchiv realisiert. Seit heute sind erste Zürcher Datensätze verfügbar. Konkret handelt es sich um 8 Datensätze aus dem Statistischen Amt (Gemeindefinanzen, Gemeindesteuern) und 19 weitere aus dem GIS-Zentrum (alle über die öffentlichen «Geodienste Internet» zugänglichen Daten). In den kommenden Monaten sollen weitere Datensätze folgen.
Das nationale Open-Data-Pilotportal, welches das Bundesarchiv zusammen mit sechs weiteren Bundesämtern betreibt, hat die Funktion eines zentralen, nationalen Verzeichnisses für Behördendaten unterschiedlicher Herkunft und Thematik. Das macht es einfacher, geeignete Daten für Projekte zu finden und weiterverwenden zu können. Neben dem Kanton Zürich sollen in den nächsten Monaten weitere Datenlieferanten folgen, verspricht das Bundesarchiv ohne die näher zu präzisieren. Generell könnten nicht nur Kantone und Bundesstellen, sondern auch Gemeinden Daten über das Open-Data-Pilotportal anbieten.

Mit der Beteiligung am Pilotversuch sammeln der Kanton Zürich sowie die Projektpartner beim Bund wertvolle Erfahrungen im Umgang mit offenen Behördendaten und über die Nutzung der Daten durch Dritte. Diese werden Ende der Pilotphase (März 2014) ausgewertet und das weitere Vorgehen mitbestimmen.


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