03.05.2016, 08:24 Uhr

Intel gibt Smartphone- und Tablet-Markt auf

Intel hat die Weiterentwicklung des Atom-Chips gestoppt. Damit gibt sich der Halbleiterriese im Smartphone- und Tablet-Markt geschlagen.
Intel ist drauf und dran, aus dem Smartphone- und Tablet-Markt auszusteigen und damit Milliarden Dollar in den Sand zu setzen, den der Halbleiterriese ausgegeben hat, um im mobilen Business Fuss fassen zu können.
Denn Intel hat per sofort die Entwicklung der Atom-Chips mit den Codenamen Sofia und Broxton eingestellt, wie eine Sprecherin bestätigt hat. Beide Prozessoren waren für mobile Plattformen gedacht.
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Die beiden Prozessoren gehören zu den ersten Produkten, die im Rahmen einer grösseren Restrukturierung geopfert werden. Die operationelle Umwandlung wird auch zu einem Stellenabbau in Höhe von 12'000 Jobs führen.
Mit der Einstellung von Sofia und Broxton hat Intels Roadmap für mobile Chips ein riesiges Loch erhalten. Intels derzeitige Prozessoren für Smartphones und Tablets sind nämlich etwas angegraut und müssten dringend ein Update erfahren.
Daneben verzichtet Intel künftig ebenfalls auf die Tablet-Chip-Linie Atom X5, genannt Cherry Trail. Diese werden durch Pentium- und Celeron-Prozessoren ersetzt, die unter der Bezeichnung Apollo Lake laufen und eher für hybride Rechner, denn für reine Tablets gedacht sind.


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