18.07.2008, 10:45 Uhr

IBM wächst kräftig

Unterm Strich verdiente Big Blue im zweiten Quartal 2008 22 Prozent mehr als im Vorjahr und erntet damit die Früchte ihrer neuen Geschäftsstrategie.
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IBM-CEO Samuel Palmisano
Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres verdiente IBM 2,27 Milliarden US-Dollar (net income) und legte damit im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent zu. Der Gewinn pro Aktie stieg von 1,55 auf 1,98 US-Dollar. Analysten hatten lediglich mit einem Anstieg auf 1,81 Dollar pro Aktie gerechnet. Der Umsatz wuchs um knapp 13 Prozentauf 26,82 Milliarden Dollar.
Big Blue übertrifft damit deutlich die Erwartungen der Analysten und erntet die Früchte einer Geschäfsstrategie, die das Unternehmen in den letzten fünf Jahren verfolgte: Die Übernahme der Consulting-Sparte von PricewaterhouseCoopers (PwC), mehr als 60 Akquisitionen in den letzten fünf Jahren, eine konsequente Ausrichtung auf Service-orientierte Architekturen (SOA), Super-Computing und Cloud-Computing-Initiativen. Seine Stärken sieht das Unternehmen unter anderem auch in der Implementierung von Risikomanagementsystemen für Bankhäuser und im Aufbau mobiler Web-Infrastrukturen für die Telekommunikationsbranche.


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