09.06.2015, 06:20 Uhr

Birmensdorf ZH - ein Dorf ohne Internet

Ein Kurzschluss hat am Montagmorgen die Telefonzentrale der Swisscom in Birmensdorf ZH lahmgelegt. Bis die Fernsprech- und Internetanschlüsse wieder funktionierten, könne es bis zu eine Woche dauern.
Wegen des starken Regens in der Nacht von Sonntag auf Montag ist Wasser in das Gebäude der Swisscom in der Zürcher Vorortsgemeinde Birmensdorf eingedrungen und hat die Kommunikationszentrale lahmgelegt. «Es sind rund 1'600 Anschlüsse von der Störung betroffen», sagte Swisscom-Sprecherin Annina Merk auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA am Montag. Man hoffe, dass das Mobilfunknetz demnächst wieder funktioniere. «Dann könnten auch Festnetzanschlüsse aufs Handy umgeleitet werden», sagte Merk.
«Beim Internet und den TV-Diensten könnte es aber bis Anfang nächster Woche gehen, bis sie wieder funktionieren.» Es dauere eben eine Weile, bis alle Anlagen in der Telefonzentrale wieder trocken und gereinigt seien. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann zurzeit noch nicht beziffert werden. Die Spezialisten der Swisscom arbeiten intensiv an der Behebung des Problems. Zum Kurzschluss kam es gegen 8 Uhr am Morgen. «Die heftigen Regenfälle haben den unteren Teil der Telefonzentrale unter Wasser gesetzt», sagte Merk. Das Wasser habe zwar abgepumpt werden können, doch am Morgen sei es dann zum Kurzschluss gekommen.

Die Zürcher Kantonspolizei hat die Präsenz im Dorf hinter dem Uetliberg erhöht. Es patrouillieren vermehrt Polizeifahrzeuge in der Gemeinde. Wer einen Notfall hat, kann sich bei diesen melden. Die Swisscom selber errichtete im Dorfzentrum zudem einen Help-Point.


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