Preise für Innovation und Effizienz 08.06.2018, 12:44 Uhr

SAP prämiert Kunden aus dem öffentlichen Sektor

SAP Schweiz hat Kunden aus dem öffentlichen Sektor ausgezeichnet. Prämiert wurden an der Preisverleihung im Berner Kursaal innovative Lösungen auf Basis von SAP-Plattformen und -Technologien.
Patrick Amuru (mitte), Leiter der Informatiksysteme des Kantons Waadt, mit Alain Lutz von SAP Schweiz (rechts) und dem Moderator Reto Lipp (links)
(Quelle: SAP Schweiz )
SAP Schweiz hat im Berner Kursaal Kunden aus dem öffentlichen Sektor ausgezeichnet, die auf Basis von SAP-Plattformen und -Technologien besonders innovative Lösungen realisiert haben. Das Software-Unternehmen verlieh dabei den Innovations- und Effizienzpreis.
Der Preis für das innovativste Projekt ging an den Kanton Waadt, der mit einer neuartigen End-to-End-Lösung Prozesse beim Sozialdienst digitalisiert – dort können sozial Schwächere staatliche Unterstützungsleistungen wie beispielsweise Verbilligungen der Krankenkassenprämie oder Kinderbeihilfe beziehen. Wie der Software-Riese in einer Medienmitteilung schreibt, kam dabei SAP Social Services auf der Basis von SAP HANA zum Einsatz. Bestehende Lösungskomponenten von SAP seien dabei auf die Bedürfnisse der Waadtländer angepasst und weiterentwickelt worden.
Dem Startschuss zur Realisierung sei zuvor ein viermonatiges «Proof of Concept» vorausgegangen. Laut den Angaben von SAP ist das Hauptprojekt schliesslich mit einer Durchlaufzeit von drei Monaten über die Bühne gegangen. 1200 User würden beim Waadtländer Sozialdienst heute rund 220'000 Anfragen pro Jahr verarbeiten und beantworten – die End-to-End-Lösung sei für die Bearbeitung von jährlich 280'000 Anfragen ausgelegt. Es sei die erste dieser Art im Schweizer Sozialbereich, schreibt SAP weiter.
Alfio Belgeri von der Tertianum Gruppe (mitte) holte am Award-Event den Effizienzpreis ab
(Quelle: SAP Schweiz)
Den Effizienzpreis sicherte sich die schweizweit tätige Tertianum Gruppe, die im Bereich Leben und Wohnen im Alter tätig ist. Gemäss SAP habe die Unternehmensgruppe nicht einmal zwölf Monate gebraucht, um ihre heterogene Systemlandschaft durch SAP S/4HANA abzulösen. Mit der neuen ERP-Plattform habe die Tertianum Gruppe ihre Prozesse vereinheitlicht, könne nun Synergien nutzen und sei zudem auf die unterschiedlichen Führungsstrukturen der Betriebe sowie auf die Abrechnungslogiken der jeweiligen Kantone ausgerichtet.
Die ERP-Plattform stehe rund 1500 Mitarbeitenden an allen 60 Standorten in der Deutschschweiz und dem Tessin zur Verfügung. Sie deckt nicht nur klassische Prozesse wie Finanzbuchhaltung, Controlling, Beschaffung und Einkauf ab, sondern kommt auch in der Administration der Bewohner von Tertianum-Residenzen, der mobilen Leistungserfassung oder dem Wohnungs- und Parkplatzmanagement zum Zug, wie es in der Mitteilung abschliessend heisst.


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