Auto als rollendes Rechenzentrum

Fazit & Ausblick

«Die Mobilität der Zukunft wird vielfältig, reich an Innovationen und elektrisch», fasst Magnus Östberg von Mercedes-Benz die automobile Zukunft zusammen. Ähnlich sieht es Red-Hat-Mann Harald Ruckriegel: «Das Fahrzeug der Zukunft wird zwangsläufig ein Rechenzentrum auf Rädern sein. Schliesslich muss das intelligente, vernetzte Auto in Echtzeit Daten analysieren und Entscheidungen treffen, gerade beim autonomen Fahren.» Das traditionelle Auto entwickele sich hin zu einem intelligenten, vernetzten und Software-definierten Fahrzeug, das als intelligenter Knotenpunkt und Teil eines breiten Ökosystems fungiere. «Es wird letztlich auch die Umsetzung innovativer Mobilitätskonzepte wie Car as a Service, Mobility as a Service oder Smart City unterstützen. Für den Autokäufer der Zukunft bedeutet das, dass er ein Fahrzeug erhält, das Konnektivität, Personalisierung und Sicherheit bietet.»
Software im Auto: Während die ersten Golfs noch mit 50.000 Zeilen Code auskamen, benötigen die Assistenzsysteme in modernen Modellen bis zu 100 Millionen Codezeilen.
Quelle: Volkswagen
Und dann gibt es da auch noch die seit vielen Jahren grassierenden Gerüchte rund um das Apple Car. Das dürfte dann wohl das ultimativ vernetzte Mobil werden. Doch ob das Apple Car überhaupt irgendwann kommt und wie es dann letztendlich aussehen und technisch ausgestattet sein wird, das weiss bislang nur Apple. Es bleibt spannend.



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