Nach Börsengang 13.11.2020, 11:02 Uhr

Datenanalysefirma Palantir verbucht hohen Verlust

Nach dem Börsengang ist Palantir tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Im dritten Quartal weitete sich der Verlust der Datenanalysefirma auf mehr als 800 Millionen Dollar aus.
Die für die CIA und andere Geheimdienste arbeitende Datenanalysefirma Palantir ist nach ihrem Börsengang tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Der Verlust weitete sich im dritten Quartal auf 853,3 Millionen Dollar von 139,9 Millionen Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres aus, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag (Ortszeit) mit.
Hauptgründe für diese Entwicklung seien höhere Kosten für Marketing, Forschung und den Börsengang, hiess es weiter. Der Umsatz verbesserte sich dagegen um 52 Prozent auf 289,4 Millionen Dollar.
Die Palantir-Aktien fielen im nachbörslichen Handel um rund sieben Prozent. Palantir war im September per Direktplatzierung an die Börse gegangen. Das Unternehmen war im Jahr 2003 von dem in Deutschland geborenen Finanzinvestor und Donald-Trump-Unterstützer Peter Thiel mitgegründet worden.


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