Der schwedische Netzausrüster baut seine Konzernstruktur um und verteilt das bisherige Portfolio von Enterprise Wireless Solutions auf andere Geschäftsbereiche. Private 5G wandert ins klassische Netzwerkgeschäft, Wireless WAN bleibt eigenständig. Auch in der Konzernleitung gibt es Veränderungen.
Für zunächst rund 76 Millionen Euro kauft Freenet die verbleibenden Anteile an der IPTV-Plattform waipu.tv. Der Konzern hält damit künftig 100 Prozent an der Betreibergesellschaft Exaring. Ein zuvor erwogener Börsengang wird nicht weiterverfolgt.
Der Bundesrat hat am 14. Oktober 2026 die Vernehmlassung zum plurilateralen Abkommen über den elektronischen Geschäftsverkehr (E-Commerce Agreement, ECA) eröffnet.
Die Neobank Revolut steigt in Deutschland in den Mobilfunkvertrieb ein und bietet ihren Kunden 120 GB für 14,99 Euro monatlich. Netzbetreiber Telefónica und Technologiepartner 1Global ermöglichen das Angebot im Hintergrund. Das Modell zeigt, wie branchenfremde Plattformen zu neuen Wettbewerbern im Mobilfunkmarkt werden.
Mit DNA Europe formieren sich sechs europäische Telekommunikations- und Breitbandverbände, darunter ANGA, Breko und VATM. Gemeinsam wollen sie Einfluss auf den geplanten Digital Networks Act nehmen und verhindern, dass der Übergang von Kupfer zu Glasfaser den Wettbewerb schwächt.
Seit 1. März 2026 arbeitet Brack Business für die Bewirtschaftung der Kanban-Stationen seiner Kunden mit der SPS Switzerland AG zusammen. Dadurch kann der B2B-Onlinehändler aus Mägenwil die Dienstleistungen neu schweizweit und nicht mehr nur regional anbieten.
Zattoo baut sein TV-Angebot in der Schweiz aus. Mit 22 neuen linearen Free-TV-Sendern aus verschiedenen Ländern sowie zusätzlichen FAST-Channels wächst das Senderportfolio auf über 400 Programme.
Der Schweizer Anlagenbauer Evatec hat sein ERP in zehn Monaten umgestellt. Einheitliche Prozesse sollen die Kosten im internationalen Projektgeschäft nachvollziehbarer machen. Die Einführung verlangte den Fachbereichen allerdings einiges ab.
Franke-CIO Markus Bierl übernimmt neben dem Schweizer Ressort auch den stellvertretenden Vorsitz der DSAG. Neuer Vorstandsvorsitzender wird Thomas Henzler. Die Mitglieder haben zudem zwei Positionen im Fachvorstand neu besetzt.
Zum Auftakt des DSAG-Jahreskongresses in Köln fordert die Anwendergruppe selbstbestimmte Transformationswege und überprüfbaren Nutzen. SAP soll Innovationen auch für On-Premises-Kunden öffnen und Kosten sowie Abhängigkeiten transparent machen.