Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 4 Min.

Monitor Eizo FlexScan FLT im Test

Sparsam im Verbrauch, maximal ergonomisch und herausragend in punkto Bildqualität. Nichts anderes will Eizos neues Business-Display FlexScan FLT leisten. Der Test.
Eizo FlexScan FLT: der sparsamste Monitor der Welt im Test
© (Quelle: Eizo)

Der FlexScan FLT aus dem Hause Eizo ist der weltweit erste Desktop-Monitor mit der höchsten Einstufung des europäischen Energielabels, der Energieeffizienz klasse «A». Es handelt sich um den aktuell energieeffizientesten Desktop-Monitor der Welt; er soll im Betrieb lediglich 6 Watt verbrauchen (dazu später mehr). Technisch umgesetzt wird der supersparsame Verbrauch durch die Verwendung eines stromsparenden Panels sowie mit Energiesparoptionen wie Ecoview. Letztere passt die Helligkeit des Bildschirms automatisch an das Umgebungslicht an und optimiert sie kontinuierlich – passend zum angezeigten Bildinhalt. 

Das Bildschirmmenü des FLT ermöglicht Nutzern zudem die Überwachung des Stromverbrauchs der angeschlossenen Geräte, einschliesslich des PCs. Der Stromverbrauch kann übrigens optional und dauerhaft am Rand des Bildschirms angezeigt werden.

Aufbau und Inbetriebnahme

Eizo FlexScan FLT: Das liefert der Monitor-Spezialist © Quelle: PCtipp

Beim FlexScan FLT handelt es sich um einen eleganten, matten und damit nahezu spiegelfreien 23,8-Zoll-Monitor mit Full-HD Auflösung (1920 × 1080 Pixel), der speziell für Business-Anwender entwickelt wurde. Der japanische Monitorspezialist Eizo spricht von der «Zukunft des Monitordesigns, die moderne Arbeitswelt und Nachhaltigkeit kombiniert». Nachhaltig ist das Gerät unter anderem deswegen, weil das Gehäuse des FLT zu 95 Prozent aus recyceltem Kunststoff besteht. Auch die Verpackung und die Transportpolsterung des Eizo-Monitors bestehen aus recycelten Materialien, um die Umweltbelastung zu minimieren. Das Display kommt ohne klassischen Standfuss. 

Eizo FlexScan FLT: Anschlüsse und Dreharm © Quelle: PCtipp

Dreh- und Angelpunkt, und das im sprichwörtlichen Sinne, ist dafür der innovative Monitorarm. Auf der einen Seite hält er den 2,4 Kilogramm leichten Monitor per Klickmechanismus fest, auf der anderen lässt er sich an einem Tisch per Klemme mit stabilem Schraubverschluss zuverlässig befestigen. Der komplette Aufbau wird so innert einer bis maximal zwei Minuten durchgeführt. Der Arm erlaubt eine flexible Positionierung des Bildschirms. Mit ihm kann der Monitor geneigt, gedreht, gekippt und auch von quer auf hochkant gedreht werden. Diese sogenannte Pivot-Funktion ist zum Beispiel praktisch, um längere Excel-Tabellen einfacher zu bearbeiten. Schön ist auch der lediglich 2,4 Millimeter dünne Rahmen, der dem FlexScan FLT sein elegantes Design verleiht. 

Test und Fazit

Eizo FlexScan FLT: mit 6,1 Watt ultrasparsam © Quelle: PCtipp

Ein weiteres Highlight: Der 470 Franken teure FlexScan FLT kann mit seinem USB-C-Anschluss eine Anbindung an einen Computer über ein einziges Kabel herstellen und damit sowohl Video- als auch USB-Signale übermitteln und sogar bis zu 60 Watt Strom für ein Notebook bereitstellen. Ausserdem kann das Display die eigene Stromversorgung über USB-C beziehen und ohne Netzadapter betrieben werden. Das wurde von unserem Testcenter selbstverständlich geprüft. Dazu haben wir den Monitor an das aktuelle Dell-Notebook Latitude via USB C-Port (ohne externe Stromversorgung für den Monitor) verbunden und das Eizo-Display als zweiten Erweiterungsmonitor mit Erfolg eingebunden. Die Stromaufnahme pendelte dabei zwischen 5,8 und 6,1 Watt. Top, Wort gehalten. Gleichzeitig bietet der Bild schirm auch eine Ladefunktion, etwa für Smartphones. Sie stellt bis zu 15 Watt via USB-C-Bereit. Unsere weiteren Messwerte bescheinigen dem FLT ebenso Bestwerte: Die Helligkeit beträgt durchschnittlich 242 Candela pro Quadratmeter (spezifiziert auf 250 cd/m²), die Blickwinkelunabhängigkeit des IPS-Panels liegt bei herausragenden 175/175 Grad (horizontal/vertikal). Schön: Eizo gewährt ab Kaufdatum eine Garantie von 5 Jahren.

Fazit: Der Eizo FlexScan FLT ist ein Spitzenmonitor fürs Büro. Stromverbrauch, Ergonomie und Design sind die grossen Pluspunkte. Der Preis ist zudem mit Fr. 470.90 sehr fair bemessen. Einzige, kleine Kritik: Ein klassischer Standfuss fehlt.

Testergebnis

Pros + Cons

  • Bildqualität
  • Stromverbrauch
  • Design
  • Nachhaltigkeit
  • fehlender «klassischer» Monitorfuss

Details:  Full-HD-Monitor, 23,8 Zoll, 16:9, 60 Hz, IPS-Panel (matt), 2 × USB-C (16 und 60 Watt), 6 Watt Leistungsaufnahme (EEK: «A»), 5 Jahre Garantie

Preis:  Fr. 470.90

Infos: 
Hardware
Anzeige

Neueste Beiträge

FileWave mit neuem Führungsteam
Gründerin Nurdan Eris kehrt zu FileWave zurück, um den Fokus auf souveränes, plattformübergreifendes Endpoint Management für regulierte und geschäftskritische Umgebungen zu stärken.
2 Minuten
28. Mai 2026
Im Test: Thermal Master P3 - Wärmebildkamera
Wärmebildkameras sind praktisch, um Wärmeverluste aufzuspüren, Fussbodenheizungen zu finden, PV-Anlagen zu prüfen, Überlastungen in Schaltkästen zu entdecken oder Wild zu beobachten, um nur einige Anwendungsszenarien zu nennen. Die Thermal Master P3 funktioniert als Aufsatz für Android- und iOS-Smartphones – zu einem sehr fairen Preis.
4 Minuten
28. Mai 2026
Martin Ackermann als Direktor Eawag bestätigt
Der Bundesrat hat am Martin Ackermann für eine zweite Amtsperiode zum Direktor der Eawag gewählt. Die vierjährige Amtsperiode dauert vom 1. Januar 2027 bis zum 31. Dezember 2030.
3 Minuten
28. Mai 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Fitbit Air im Unboxing-Video
Wir haben den Fitnesstracker Fitbit Air bekommen und dazu ein Video vom Unboxing gedreht.
2 Minuten
18. Mai 2026
Alte Rechner, neue Ideen - Hardware-Tipps
Was tun mit dem alten Laptop oder dem ausgemusterten PC? Unser Artikel liefert viele praktische Ideen, um die Geräte weiterhin sinnvoll zu nutzen und sie so vor einem Ende als Elektroschrott zu bewahren.
6 Minuten
Wi-Fi fürs ganze Haus - Netzwerkgeräte
Ein Mesh-Netzwerk ermöglicht schnelles Wi-Fi im ganzen Haus. Der Clou: Ein solches Netz aufzubauen, ist kinderleicht. Die Inbetriebnahme und Konfiguration erfolgt mittels App am Smartphone. Wir haben fünf Sets ab 226 Franken getestet.
10 Minuten
26. Mai 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige