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Grüne des Kantons Luzern fordern Marschhalt beim Microsoft-Projekt

Die Grünen des Kantons Luzern fordern mit einem dringlichen Vorstoss den Stopp der Einführung von Microsoft 365 in der Verwaltung. Mit der Auslagerung in die Cloud könnten amerikanische Behörden auf sensible Daten zugreifen, so die Grünen in einer Mitteilung.
© (Quelle: Manu De Carvalho/Unsplash)

Der Luzerner Datenschutzbeauftragte, das Kantonsgericht und interne Sachverständige hätten vor diesem Schritt gewarnt, schrieben die Grünen in einer am Montag verschickten Mitteilung. Die Regierung habe die Kritik ignoriert und einen internen Sachverständigen freigestellt. Zudem habe die Exekutive verzichtet, Alternativen zu Microsoft zu evaluieren.

Im dringlich eingereichten Postulat fordern die Grünen eine «demokratische Debatte» über digitale Sicherheit und Eigenständigkeit. Luzern soll unabhängiger von US-Konzernen werden und Open-Source-Lösungen prüfen, wie es etwa das Schweizer Bundesgericht oder andere Verwaltungen in Europa bereits tun, so die Partei. Nötig sei ein «Marschhalt des Projekts», bevor dieses in den nächsten Wochen umgesetzt werde, hiess es.

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