Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

DeepL bringt autonomen KI-Agenten für Unternehmen auf den Markt

Das Kölner Start-up DeepL hat einen autonomen KI-Agenten vorgestellt. Damit sollen sich viele Arbeitsabläufe in Unternehmen optimieren und automatisieren lassen.
© (Quelle: DeepL)

Der «DeepL Agent» sei so konzipiert, dass er vollständig innerhalb der digitalen Umgebung eines jeden Nutzers arbeite und auf natürliche Sprachbefehle reagiere, um komplexe Arbeitsabläufe sicher und unabhängig auszuführen. Das Tool könne eine Vielzahl von Aufgaben verstehen, durchdenken und ausführen, so das Unternehmen.

Der KI-Agent sei dabei in der Lage, Eingaben von Standardtools wie Tastatur und Maus zu erzeugen und einen Browser zu bedienen. Über bestehende Schnittstellen könne er im Namen des Nutzers handeln.

«Er kann nahezu jede Aufgabe bewältigen, die ein Mensch mithilfe von Computersystemen ausführen kann. Er bewegt sich nahtlos zwischen den Tools und Workflows der Nutzer und verbessert seine eigene Leistung im Laufe der Zeit kontinuierlich», sagte der Chef und Gründer des Unternehmens, Jaroslaw Kutylowski.

Der Agent sei darauf ausgelegt, eine Vielzahl von Geschäftsbereichen und Anwendungsfällen zu unterstützen. So könne er eigenständig Erkenntnisse für Vertriebsteams zusammentragen, die Bearbeitung von Rechnungen in der Finanzabteilung automatisieren oder die Übersetzung und Freigabe von Dokumenten für die Lokalisierung übernehmen, sagte der DeepL-Chef.

Starke Konkurrenz

Kutylowski hatte das Unternehmen 2017 als Konkurrenz zu Diensten wie Google Translate gegründet und sich am Markt behauptet. Seit einer zweiten grösseren Finanzierungsrunde im Mai 2024 wird DeepL mit zwei Milliarden US-Dollar bewertet.

Das wertvollste KI-Start-up Deutschlands steht allerdings einer starken Konkurrenz gegenüber. Immer mehr Anwender nutzen Chatbots wie ChatGPT oder Google Gemini zum Übersetzen.

DeepL wird nach eigenen Angaben von rund 200'000 Unternehmen und Behörden sowie Millionen von Privatkunden in 228 Märkten weltweit genutzt. Das Unternehmen zählt inzwischen rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Künstliche Intelligenz (KI)

Neueste Beiträge

Telekom bleibt wertvollste Telco-Marke - Markenranking
Die Telekom behauptet ihre Spitzenposition im globalen Markenranking von Brand Finance. Der Markenwert steigt deutlich, im Gesamtranking verbessert sich der Konzern auf Platz elf.
2 Minuten
25. Jan 2026
Zug und Uni Luzern gründen Blockchain-Institut - Markets & Business
Der Kanton Zug und die Universität Luzern eröffnen das Zug Institute for Blockchain Research (ZIBR). Mit einem Startkapital von 25 Mio. Franken soll das neue Institut die interdisziplinäre Blockchain-Forschung stärken und Zugs Rolle als Crypto-Valley weiter ausbauen.
3 Minuten
Ganz privat im Web - Sicherheits-Tipps
Ein VPN-Service schützt Sie nicht nur beim Surfen, sondern wahrt auch Ihre Privatsphäre. Auf den folgenden Seiten erwarten Sie konkrete Produktempfehlungen und viele praktische Anwendungstipps.
9 Minuten
25. Jan 2026

Das könnte Sie auch interessieren

HP und Lenovo nehmen Heimarbeiter ins Visier - CES-Ankündigungen
Zur diesjährigen CES präsentieren die PC-Hersteller HP und Lenovo nebst Hardware fürs Vergnügen auch Notebooks und Zubehör speziell für Remote Worker.
5 Minuten
5. Jan 2023
Vier kleine Excel-Tipps zum Ausprobieren - Excel und LibreOffice
Wieder einmal ein paar kleine Excel-Tipps für zwischendurch: Wochentage anzeigen oder hervorheben, Hundertstelsekunden und die praktischen Zellnamen.
4 Minuten
Digitalisierung des Schweizer Konsums - Computerworld vor 30 Jahren
Die Migros hatte schon früh mit elektronischen Kassen experimentiert. Im Jahr 1989 folgten Pilote fürs elektronische Bezahlen. Unterdessen digitalisierten Swissair, Kodak und Apple, berichtete Computerworld.
6 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige