Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Vorsicht beim Kauf der E-Autobahnvignette

Bei der Erneuerung der Autobahnvignette kann zwischen einer Klebevignette und einer E-Vignette gewählt werden. Gerade beim Kauf Letzterer ist jedoch besondere Achtsamkeit geboten, da Betrüger es auf die Kreditkartendaten ahnungsloser Käufer abgesehen haben.
Die Fake-Suchresultate
© (Quelle: Cybercrimepolice)

cybercrimepolice.ch der Kantonspolizei Zürich muss wieder eine Warnung aussprechen. Dieses Mal geht es um Phishing im Zusammenhang mit der E-Autobahnvignette.

Bei der Erneuerung der Autobahnvignette kann zwischen einer Klebevignette und einer E-Vignette gewählt werden. Gerade beim Kauf Letzterer ist jedoch besondere Achtsamkeit geboten, da Betrüger es auf die Kreditkartendaten ahnungsloser Käufer abgesehen haben.

Die Betrugsmasche

Für die Nutzung der Schweizer Autobahnen und Autostrassen muss eine jährliche Abgabe entrichtet werden, die in Form einer Vignette erhoben wird. Seit August 2023 können Abgabepflichtige diese auch digital als E-Vignette erwerben.

Dies machen sich die Cyberkriminellen zu Nutze, indem sie gefälschte Websites erstellen, um sensible Daten oder Geld von ahnungslosen Käufern zu erlangen.

Anlässlich der Online-Suche nach dem Begriff «Autobahnvignette» kann es vorkommen, dass bei Google oder einer anderen Suchmaschine an erster Stelle keine regulären Suchergebnisse, sondern Werbung (Google Ads) angezeigt wird. Diese Anzeigen können von inoffiziellen und deutlich teureren Anbietern stammen. Im schlimmsten Fall handelt es sich um Werbung von Betrügern, die gefälschte Websites betreiben und versuchen, die Kreditkartendaten potenzieller Opfer zu phishen.

Screenshot Fake-Website

© Quelle: Cybercrimepolice

Was muss ich tun

  • Überprüfen Sie in der Google-Suche, was Ihnen als Ergebnis angezeigt wird.
  • Geben Sie nie sensible Daten von sich preis, wenn Sie vorgängig keine gründlichen Abklärungen getätigt haben.
  • Leiten Sie potenzielle Betrugs-Websites an Cybercrimepolice.ch weiter.
  • Kaufen Sie die E-Vignette nur im offiziellen Portal des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit BAZG: www.e-vignette.ch.

Ich habe meine Daten preisgegeben

  • Informieren Sie umgehend Ihr Finanzinstitut und lassen Sie die involvierten Bank-/Debitkarten sperren.
  • Begeben Sie sich nach telefonischer Voranmeldung zu Ihrer örtlichen Stelle der Kantonspolizei und erstatten Sie Anzeige.

Phishing

Neueste Beiträge

Telekom bleibt wertvollste Telco-Marke - Markenranking
Die Telekom behauptet ihre Spitzenposition im globalen Markenranking von Brand Finance. Der Markenwert steigt deutlich, im Gesamtranking verbessert sich der Konzern auf Platz elf.
2 Minuten
25. Jan 2026
«IT-Verantwortliche brauchen 2026 einen klaren Plan» - Quotes & Thoughts
Beat Müller, Director Systems Engineering, Switzerland & Austria, Nutanix, wagt den Blick auf die kommenden Monate und schätzt IT-Trends für 2026 ein. Dabei betont er die Wichtigkeit hybrider Multicloud-Modelle und das Bedürfnis nach Datensouveränität.
3 Minuten
Ganz privat im Web - Sicherheits-Tipps
Ein VPN-Service schützt Sie nicht nur beim Surfen, sondern wahrt auch Ihre Privatsphäre. Auf den folgenden Seiten erwarten Sie konkrete Produktempfehlungen und viele praktische Anwendungstipps.
9 Minuten
25. Jan 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Nik Gugger präsidiert neu die Swiss Cyber Security Days - Swiss Cyber Security Days
Bei den Swiss Cyber Security Days (SCSD) gibt es einen Wechsel an der Präsidiumsspitze. Nach 5 Jahren übergibt die ehemalige FDP-Nationalrätin Doris Fiala an den Schweizer Nationalrat Nik Gugger. Die nächsten Security-Days finden am 18./19. Februar 2025 in Bern statt.
3 Minuten
US-Tochtergesellschaft von Ruag von Hackern angegriffen - Industrie
Eine Tochtergesellschaft der bundeseigenen Rüstungsfirma Ruag MRO Holding ist in den USA von Hackern angegriffen worden. Das Schweizer Unternehmen spricht von einem "Sicherheitsvorfall" und sagt, dieser werde derzeit professionell aufgearbeitet.
3 Minuten
5. Nov 2025
Hilfe, ich werde erpresst! - Ransomware
Es war nur ein falscher Klick, die fiese Ransomware hat sich ausgeführt und will nun Lösegeld für Ihre Daten. Ansonsten bleibt der Zugriff auf Ihre wertvollen Dateien gesperrt. Wir zeigen, wie Sie bei einem solchen Angriff reagieren.
9 Minuten
18. Feb 2025
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige