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Ars Electronica 2026: „Zukunft beginnt“

2026 widmet sich Ars Electronica dem Jahresthema „Zukunft beginnt“. Anlass ist das 30 Jahr Jubiläum des Ars Electronica Center, das 1996 gemeinsam mit dem Ars Electronica Futurelab seinen Betrieb aufnahm.
© Ars Electronica

Damit entwickelte sich Ars Electronica vom 1979 initiierten Festival und dem 1987 gestarteten Wettbewerb für CyberArts zu einem ganzjährig wirksamen Ökosystem an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Gesellschaft.

In den vergangenen drei Jahrzehnten entstanden zahlreiche künstlerisch inspirierte Forschungs und Kommunikationsprojekte, die sich mit den Auswirkungen technologischer Innovation auf unser Leben befassen. Kooperationen mit internationalen Partnern wie dem CERN oder der Tangible Media Group sowie Präsentationen technologischer Entwicklungen wie Hondas humanoidem Roboter ASIMO oder der gemeinsam mit OpenAI realisierten Installation „GPT 2: Sprachfelder“ markieren wichtige Stationen dieser Entwicklung.

All diese Projekte kreisen um die Frage, wie technologische Dynamiken gesellschaftlich gestaltet werden können und welches Potenzial sie für Fortschritt bieten.

Ars Electronica Festival 2026: Negotiating Humanity

Auch das Ars Electronica Festival 2026 steht unter dem Motto „Zukunft beginnt“ und ergänzt dieses um den Untertitel „Negotiating Humanity“. Nach Jahren in der POSTCITY und Gastspielen am Campus der Johannes Kepler Universität Linz wird sich das Festival neu aufstellen und die Linzer Innenstadt zur Bühne und zum Diskursraum machen. Drei grosse Festivalhubs sowie zahlreiche weitere Veranstaltungsorte laden zu Ausstellungen, Performances, Screenings, Symposien und Workshops ein.

Im Zentrum steht eine Standortbestimmung in einer Zeit tiefgreifender Umbrüche. Geopolitische Spannungen, rasante Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz und eine sich verschärfende Klimakrise prägen die Gegenwart. „Negotiating Humanity“ fragt, was es im 21. Jahrhundert bedeutet, Mensch zu sein, und versteht Zukunft nicht als festen Zeitraum, sondern als Möglichkeitsraum, der demokratisch, gerecht und verantwortungsvoll gestaltet werden muss.

Festivalhubs in der Innenstadt

Der OK QUARTER bildet den zentralen Festivalhub mit Ausstellungen und Symposien. Die thematische Hauptausstellung präsentiert sich als kuratierter Stadtrundgang durch Linz und bindet unterschiedliche urbane Orte ein. Der MED CAMPUS widmet sich dem Zusammenspiel von Kunst und Wissenschaft und lädt mit interaktiven Formaten zum generationenübergreifenden Experimentieren ein.

Das DANUBE TRIANGLE rund um das Ars Electronica Center, den Hauptplatz und weitere Institutionen präsentiert Ausstellungen, Konferenzen und Performances, darunter neue Projekte im Deep Space sowie die Futurelab Night.

Programmhöhepunkte

Zu den besonderen Programmpunkten zählen die Festivaleröffnung am 9 September im Mariendom Linz mit dem Bruckner Orchester Linz unter Markus Poschner, die Award Ceremony im Design Center Linz mit der Verleihung des Prix Ars Electronica und weiterer Auszeichnungen sowie die Konzertnacht im Posthof Linz.

Internationale Konferenzen, Panels und Workshops vertiefen zentrale gesellschaftliche und technologische Fragestellungen und machen das Festival erneut zu einem globalen Forum für den Dialog zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft.

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