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swissICT und Swico modernisieren ICT-Modellverträge

swissICT und Swico haben ihre ICT-Modellverträge umfassend überarbeitet. Die neuen Vorlagen berücksichtigen unter anderem Cyberangriffe, KI-Einsatz, Haftungsfragen und Kostensteigerungen und stehen ab sofort über einen gemeinsamen Online-Shop zur Verfügung.

Die neuen ICT-Modellverträge berücksichtigen unter anderem Cyberangriffe, KI-Einsatz, Haftungsfragen und Kostensteigerungen.

© Bild: Scott Graham auf Unsplash

swissICT und Swico haben ihre seit den 1990er-Jahren etablierten ICT-Modellverträge revidiert. Die überarbeiteten Vertragsvorlagen sollen Unternehmen rechtssichere und praxiserprobte Grundlagen für IT-Projekte bieten und wurden sprachlich, inhaltlich sowie rechtlich modernisiert.

Zu den wichtigsten Neuerungen gehören Regelungen für unerwartete Kostensteigerungen, eine überarbeitete Haftungsklausel sowie die Möglichkeit, Cyberangriffe unter bestimmten Voraussetzungen als höhere Gewalt zu qualifizieren. Neu aufgenommen wurden zudem eine Mediationsklausel für aussergerichtliche Streitbeilegungen, Klarstellungen zum Einsatz von KI-Systemen bei der persönlichen Leistungserbringung sowie modernisierte Bestimmungen zur Schriftform. Darüber hinaus wurden die verschiedenen Vertragstypen stärker harmonisiert.

Nach Angaben der beiden Verbände sollen die Verträge einen ausgewogenen Interessenausgleich zwischen Auftraggebern und Anbietern schaffen. Gleichzeitig positionieren swissICT und Swico die Modellverträge als fundierte Alternative zu rein KI-generierten Vertragsentwürfen, da diese zwar zunehmend leistungsfähig seien, häufig jedoch branchenspezifische Praxiserfahrung vermissen liessen.

Die revidierten Modellverträge sind ab sofort über den gemeinsamen Online-Shop der beiden Verbände erhältlich. Mitglieder profitieren von vergünstigten Konditionen.

ICT-Branche swissICT
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