Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Samsung und Telekom machen das Smartphone zum digitalen Schlüssel

Samsung zeigt auf der Sicherheitsmesse it-sa gemeinsam mit der Deutschen Telekom, wie Smartphones als digitale Identitätsnachweise eingesetzt werden können. Zudem stellt der Hersteller Neuerungen seiner Sicherheitsplattform Knox Native vor, die den Einsatz von Anwendungen auf dienstlichen Mobilgeräten in Behörden erleichtern sollen.
Mobiler Zutritt im modernen Büro.png

Das Smartphone als digitaler Schlüssel: Samsung und Deutsche Telekom zeigen, wie sich mobile Identitäten für den sicheren Zugang zu Gebäuden und IT-Systemen nutzen lassen

© KI-generiert

Mit Mobile ID lassen sich digitale Identitäten auf dem Smartphone verwalten. Das Gerät kann dadurch in verschiedenen Anwendungsszenarien klassische Zugangskarten und Passwörter ersetzen. Dazu gehören die Anmeldung an IT-Systemen, digitale Signaturen und die Zutrittskontrolle zu Gebäuden. Ziel ist es, Identitäts- und Zugriffsprozesse zu vereinfachen und gleichzeitig die Sicherheit zu erhöhen.

Samsung und Deutsche Telekom Security arbeiten bereits seit Längerem an entsprechenden Lösungen. Auf der diesjährigen it-sa zeigen die Unternehmen, wie sich das Smartphone als dienstlicher Identitätsnachweis einsetzen lässt und welche Sicherheitsmechanismen dafür erforderlich sind.

«Ob Zugang zu Gebäuden und Daten oder der Einsatz einer Fachanwendung: Mobile Arbeit gelingt nur, wenn Sicherheit von Anfang an mitgedacht ist. Sie muss im Gerät beginnen und sich zentral steuern lassen, ohne den Arbeitsalltag der Mitarbeitenden zu bremsen», erklärt Tuncay Sandikci, Director MX B2B bei Samsung.

Knox Native soll App-Einsatz in Behörden erleichtern

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Weiterentwicklung der Samsung Knox Native Solution. Die hardwarebasierte Sicherheitslösung richtet sich unter anderem an Behörden und Betreiber kritischer Infrastrukturen, die besondere Anforderungen an den Schutz dienstlicher Mobilgeräte erfüllen müssen.

Samsung stellt auf der Messe neue Funktionen und Integrationsmöglichkeiten vor, die den sicheren Einsatz mobiler Fachanwendungen unterstützen sollen. Dabei geht es insbesondere um die Frage, wie sich Anwendungen von Drittanbietern in geschützten IT-Umgebungen bereitstellen lassen.

In diesem Zusammenhang beteiligt sich auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) am Fachprogramm. Vorgestellt wird unter anderem der STARK-Prozess, der eine strukturierte Bewertung von Drittanbieter-Anwendungen für den Einsatz in behördlichen Umgebungen mit der Geheimhaltungsstufe VS-NfD («Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch») ermöglicht. Behörden erhalten damit eine einheitliche Grundlage für ihre Entscheidungen über die Freigabe entsprechender Anwendungen.

Die Mobile-ID-Lösung präsentieren Samsung und Deutsche Telekom Security am 27. Oktober in einem gemeinsamen Vortrag. Am 28. Oktober erläutern Vertreter von Samsung und BSI die Weiterentwicklung von Knox Native sowie die Anforderungen an den sicheren App-Einsatz im Behördenumfeld.

Samsung Electronics Switzerland GmbH Verschlüsselung
Anzeige

Neueste Beiträge

Nada Bogdanyi übernimmt Marketingleitung Central Europe bei Exclusive Networks
Exclusive Networks, Go-to-Market-Spezialist für Cybersicherheit, hat Nada Bogdanyi zur Senior Director Marketing Central Europe ernannt. Sie übernimmt die Leitung der Marketingorganisation für Mittel- und Osteuropa (CEE) sowie die DACH-Region.
3 Minuten
28. Okt 2026
Videosicherheit: Leitfäden und Webinare zu NIS-2 und CER
Mit NIS-2 und der CER-Richtlinie steigen die Anforderungen an die Sicherheit kritischer Infrastrukturen und wichtiger Einrichtungen. Das betrifft auch die Videosicherheitstechnik. Mit seiner Initiative «Act Now» bietet Dallmeier Betreibern dazu Praxisleitfäden, Webinare und Beratung an.
3 Minuten
Neue iMac mit M6 vorgestellt
Apple hat die neueste Generation des 24-Zoll-iMac angekündigt. Das All-in-One-Gerät erhält den M6-Prozessor sowie schnellere Schnittstellen und erweiterte KI-Funktionen.
2 Minuten
28. Okt 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Cybersicherheit lebt vom Austausch - Global Cyber Conference 2026
Cyberangriffe machen weder an Landesgrenzen noch an Unternehmensmauern halt. Umso wichtiger ist der direkte Austausch zwischen Sicherheitsverantwortlichen, Behörden, Wissenschaft und Wirtschaft. Die Global Cyber Conference 2026 in Zürich brachte mehr als 300 Fach- und Führungskräfte zusammen. Im Zentrum standen Cybersecurity, künstliche Intelligenz und Quantentechnologien.
6 Minuten
SRG wurde Opfer von Cybervorfall
Die SRG hat einen Cyberangriff festgestellt, bei dem Unberechtigte auf Daten von SRF-Mitarbeitenden zugegriffen haben.
2 Minuten
29. Sep 2026
Kritische Schwachstellen in PHP - Sicherheitsupdates sofort einspielen
Zwei kritische Schwachstellen in PHP können Angreifern ermöglichen, ohne Anmeldung Schadcode auf betroffenen Servern auszuführen. Sicherheitsupdates sind jetzt verfügbar. Das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) empfiehlt, betroffene Systeme unverzüglich zu aktualisieren.
2 Minuten
21. Okt 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige