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Lesedauer 2 Min.

SRG wurde Opfer von Cybervorfall

Die SRG hat einen Cyberangriff festgestellt, bei dem Unberechtigte auf Daten von SRF-Mitarbeitenden zugegriffen haben.
© SRG

Die SRG leitete umgehend Massnahmen ein, deaktivierte die betroffenen Zugänge und setzte zusätzliche Sicherheitsmassnahmen um. Nach aktuellem Kenntnisstand sind keine weiteren unberechtigten Zugriffe erfolgt, der Vorfall ist unter Kontrolle. Der SRG liegen derzeit keine Hinweise darauf vor, dass die Daten veröffentlicht oder missbräuchlich verwendet wurden.

Kontakt- und Organisationsdaten von SRF-Mitarbeitenden betroffen

Die bisherigen Analysen zeigen, dass es im Zusammenhang mit dem Vorfall zu einem Datenabfluss gekommen ist. Betroffen sind nach aktuellem Stand Kontakt- und Organisationsdaten aus dem Jahr 2020 von rund 340 aktuellen und ehemaligen SRF-Mitarbeitenden.

Es handelt sich dabei grösstenteils um Daten von Mitarbeitenden der heutigen Angebotseinheit «Information» der Regionaleinheit SRF. Mitarbeitende von anderen Unternehmens- und Regionaleinheiten sind Stand heute nicht tangiert.

Zu den betroffenen Datensätzen gehören insbesondere Namen, Funktionen sowie dienstliche und teilweise private Kontaktangaben. Nach aktuellem Kenntnisstand gibt es keine Hinweise darauf, dass persönliche Passwörter, Finanz- oder Bankdaten, journalistische Quellen, Recherchedaten oder Kommunikationsinhalte tangiert sind.

Betroffene Personen wurden bereits direkt über den Vorfall informiert.

Umfassende Untersuchungen im Gange

Die SRG untersucht den Vorfall mit internen und externen Fachpersonen umfassend, hat diesen gemeldet, Anzeige erstattet und steht mit den zuständigen Behörden im Austausch. Ziel ist es, die Ursachen des Angriffs aufzuklären und den Umfang der betroffenen Daten zu bestimmen. Parallel dazu werden die bestehenden Schutzmassnahmen laufend überprüft und bei Bedarf weiter verstärkt.

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