Exeon Analytics erweitert Geschäftsleitung
Exeon Analytics verstärkt seine Geschäftsleitung mit zwei neuen Rollen: Wayne Jennings übernimmt als Chief Solutions Officer die Verantwortung für den technischen Kundenlebenszyklus, Johan Roman verantwortet als Chief Revenue Officer Vertrieb, Partner und Go-to-Market. Die Erweiterung fällt in das Jubiläumsjahr des Unternehmens – zehn Jahre nach der Gründung als Spin-off der ETH Zürich – und schafft die Struktur für die nächste Wachstumsphase: die Skalierung der im Januar 2026 eingeführten Lösung Exeon.UEBA, ein für das vierte Quartal 2026 angekündigtes Modul zur Absicherung von KI-Agenten sowie den Ausbau der geografischen Präsenz über den DACH-Raum hinaus.
Exeon Analytics entwickelt Sicherheitsanalysen für Organisationen in regulierten Branchen – von Finanzdienstleistern über Gesundheitsversorger bis zu kritischer Infrastruktur. Mit dem Wachstum des Produktportfolios von einer Network-Detection-and-Response-Lösung zu einer breiteren Analyseplattform und der geographischen Expansion verändern sich auch die Anforderungen an die Führungsstruktur.
Wayne Jennings: technische Tiefe entlang des gesamten Kundenlebenszyklus
Wayne Jennings kam im Juli 2024 zu Exeon Analytics, wo er zunächst die Bereiche Support und Engineering leitete. Als Chief Solutions Officer wird er für den technischen Kundenlebenszyklus verantwortlich sein – vom Pre-Sales und Proof of Concept über die Implementierung bis hin zum langfristigen technischen Account-Management – und damit auch für die technische Unterstützung der Partner. Vor seinem Eintritt bei Exeon Analytics war er als Senior Manager im Bereich Cybersicherheit und Datenschutz bei PwC Schweiz tätig, wo sein Schwerpunkt auf Threat Intelligence und Incident Response lag. Davor war er elf Jahre lang bei Open Systems beschäftigt, unter anderem als Leiter des Bereichs Digital Operations, wo er für den Aufbau und die Skalierung des Security Operations Center verantwortlich war. Wayne Jennings hat einen M.Sc. in Elektrotechnik von der University of the Witwatersrand.
Johan Roman: kommerzielles Wachstum und EMEA-Expansion
Johan Roman verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in den Bereichen Geschäftsausbau, Markteinführungsstrategien, strategische Partnerschaften und Marketing in der Cybersicherheits- und Technologiebranche. Als Chief Revenue Officer von Exeon Analytics ist er für Vertrieb, Marketing und Vertriebspartnerschaften verantwortlich. Sein Schwerpunkt wird auf dem Ausbau des Partnernetzwerks und der Förderung des Wachstums in neuen Märkten in der EMEA-Region liegen. Bevor er zu Exeon Analytics kam, war er über 12 Jahre bei Kudelski Security tätig, einem globalen Anbieter von Cybersicherheits- und MDR-Lösungen, zuletzt als Senior Director für Global Alliances, Technology Partnerships & Marketing und als Mitglied des Executive Leadership Teams. Er baute die Geschäftsaktivitäten in Europa und Nordamerika auf und erweiterte sie, wobei er Vertrieb, Marketing, Produkt- und Partner-Ökosysteme aufeinander abstimmte, um ein nachhaltiges Umsatzwachstum voranzutreiben. Johan Roman hat einen M.Sc. in Kommunikationssystemtechnik von der EPFL und einen Master in European Business von der ESCP Business School.
Nächste Wachstumsphase: Identitäten, KI-Agenten und neue Märkte
Die Erweiterung der Geschäftsleitung steht im Zusammenhang mit drei Schwerpunkten für die kommenden Monate. Erstens die Skalierung von Exeon.UEBA: Die im Januar 2026 vorgestellte Lösung ergänzt Exeon.NDR um die Analyse von Nutzer-, Entitäten- und Anwendungsverhalten und adressiert damit identitätsbasierte Angriffe, die klassische Sicherheitslösungen häufig nicht erkennen. Dabei zeigt sich, dass insbesondere die Überwachung von Business-kritischen Applikationen (wie bspw. SAP) auf sehr viel Resonanz am Markt stösst. Zweitens ein Modul zur Erkennung und Absicherung von KI-Agenten, das im vierten Quartal 2026 verfügbar sein wird: Autonome Agenten mit eigenen Zugriffsrechten agieren im Netzwerk und in Unternehmensanwendungen wie Nutzer, werden aber von bestehenden Sicherheitskontrollen kaum erfasst. Exeon Analytics überträgt seinen Ansatz der Machine-Learning-basierten Verhaltensanalyse auf diese neue Kategorie von Akteuren. Drittens die geografische Expansion: Aufbauend auf der etablierten Position im DACH-Raum baut Exeon Analytics seine Präsenz in weiteren EMEA-Märkten aus – über ein wachsendes Netz von Distributoren, Integratoren und Managed-Security-Service-Providern.
Allen drei Punkten liegt ein Prinzip zugrunde, das Exeon Analytics seit der Gründung definiert: Sicherheitsanalysen ohne Blackbox und ohne blinde Flecken, betreibbar on-premises, in privaten Cloud-Umgebungen oder air-gapped. Für Organisationen, die NIS2, DORA oder Vorgaben zur Datensouveränität unterliegen, bleibt die Kontrolle darüber, wo und wie Daten gespeichert und verarbeitet werden, ein entscheidendes Auswahlkriterium.