Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Apple erklärt Verzögerung bei KI-Siri

Apple hat zum ersten Mal ausführlicher erklärt, warum eine neue Version der Sprachassistentin Siri mit Künstlicher Intelligenz auf sich warten lässt. Der iPhone-Konzern habe zwar funktionierende Prototypen der Software gehabt.
© (Quelle: Apple)

«Aber wir konnten sie nicht so schnell verlässlich machen, wie wir dachten», sagte Apples Software-Chef Craig Federighi dem «Wall Street Journal» am Rande der hauseigenen Entwicklerkonferenz WWDC.

Siehe auch: Das war die WWDC 2025

Der iPhone-Konzern hatte bei der WWDC 2024 eine stark verbesserte Siri mit Künstlicher Intelligenz angekündigt. Der Plan von Apple ist, dass die künftige Siri für Nutzer besonders hilfreich werden soll, weil die Software Zugang zu persönlichen Informationen der Nutzer hat und quer über verschiedene Apps aktiv sein kann. Vor einem Jahr wurden bereits sehr konkrete Nutzungs-Szenarien dafür vorgestellt. Doch im März gab Apple bekannt, dass man dafür länger brauche - schätzungsweise bis zum «kommenden Jahr».

Kein genauer neuer Termin

 »Ich würde diese Entscheidung wieder treffen», sagte Marketing-Chef Greg Jozwiak der Zeitung. Er widersprach der Darstellung, dass Apple vor einem Jahr gar keine funktionierende KI-Siri gehabt habe.

Federighi erklärte, bei interner Nutzung habe man festgestellt, dass die Software nicht verlässlich genug funktioniere, um ein Apple-Produkt zu sein, wenn man «ausgetretene Pfade» verliess. Er wollte auf Nachfrage keinen konkreten neuen Termin für das Erscheinen der KI-Siri nennen - weil man zuvor die Probleme im Griff haben wolle.

Kern von «Apple Intelligence»

Der Rivale Google, bei dem das konkurrierende Mobil-Betriebssystem Android entwickelt wird, ist gerade dabei, seine KI-Software Gemini tiefgreifend in die Smartphones zu integrieren. Sie könnte eine ähnliche Rolle spielen, wie sie Apple für Siri auf den iPhones vorschwebt. KI-Systeme wie Gemini oder ChatGPT von der Entwicklerfirma OpenAI lassen ursprüngliche Sprachassistenz-Software wie Siri, den Google Assistant oder Amazons Alexa veraltet aussehen.

Apple fasste seine KI-Angebote im vergangenen Jahr unter dem Namen «Apple Intelligence» zusammen. Bisher kann die Software unter anderem Texte umformulieren und zusammenfassen sowie neue Emoji aus Beschreibungen der Nutzer erstellen. Die neue Siri hatte der Konzern im vergangenen Jahr als das Herzstück von Apple präsentiert.

Apple Künstliche Intelligenz (KI)
Anzeige

Neueste Beiträge

Canon stärkt länderübergreifende Führung von IPSG in Deutschland und der Schweiz
Jodok Ludwig verantwortet die Integrated Printing & Solutions Group (IPSG) in beiden Märkten und ein gemeinsames Senior Leadership Team bündelt zentrale Geschäftsbereiche.
4 Minuten
22. Okt 2026
Word: mehr als zwei Bedingungen beim Seriendruck - Tipps & Tricks
Beim Serienbrief in Word lassen sich standardmässig nur zwei Bedingungen eingeben. Wie können Sie aber z.B. die Anrede nicht nur für «Herr» und «Frau», sondern auch für «Firma» oder eine neutrale Variante angeben?
4 Minuten
Prüfung der Sicherheit und Nutzbarkeit von Microsoft 365
Der Bereich Digitale Transformation und IKT-Lenkung (BK-DTI) der Bundeskanzlei hat per Ende 2025 die digitale Arbeitsplattform Microsoft 365 (M365) flächendeckend in der Bundesverwaltung eingeführt.
2 Minuten
22. Okt 2026

Das könnte Sie auch interessieren

Samsung Galaxy z Fold7: die besten Bilder - Sunrise
Der «TV Shop» auf der Sunrise TV Box wurde erneuert und findet sich nun im Hauptmenü. TV-Apps sowie Senderpakete sind in wenigen Schritten abonnier- und kündbar.
1 Minute
Im Test – Sony Xperia 10 VIII - Mittelklasse-Smartphone
Mit dem Xperia 10 VIII bringt Sony ein kompaktes Mittelklasse-Smartphone auf den Markt, das den Alltagsnutzen in den Vordergrund stellt. Wie es sich gegenüber der Konkurrenz schlägt, verrät unser Test.
4 Minuten
15. Okt 2026
Motorola ermöglicht ersten Blick auf das neue Flaggschiff Signature 27
Motorola hat einen ersten Blick auf das kommende Smartphone-Flaggschiff Signature 27 ermöglicht, das auf den neuen Top-Snapdragon-Prozessor und Sounderlebnisse aus einer Partnerschaft mit Bang & Olufsen setzt.
3 Minuten
26. Sep 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige