Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

KI vernichtet keine Jobs, sondern verändert sie

Eine Studie des Kiel Instituts für Weltwirtschaft sieht Know-how-Bedarf bei höherqualifizierter Arbeit. Künstliche Intelligenz (KI) vernichtet keine Arbeitsplätze, sondern verändert sie.
© DALL-E

Laut einer neuen Analyse unter Beteiligung des Kiel Instituts für Weltwirtschaft stellen Unternehmen mit starker KI-Nutzung häufiger Fachkräfte ein, während einfache Büroaufgaben zurückgehen.

Empirische Untersuchung

"Höhere KI-Exposition hat keinen messbaren Effekt auf die Gesamtbeschäftigung, verlangt aber systematisch nach einer Höherqualifizierung", sagt der Kieler Mitautor der Studie Holger Görg. Das Forscher-Team aus Dänemark, Portugal, Schweden und Deutschland hat ein Messinstrument entwickelt, das den KI-Fortschritt auf Teilbereiche und Berufsgruppen herunterbricht.

Konkret haben sich die Experten anonymisierte Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Daten aus Dänemark, Portugal und Schweden für den Zeitraum 2010 bis 2023 angesehen. Die Autoren erfassen in ihrer Untersuchung den Fortschritt durch den KI-Einsatz in neun Teilbereichen - von Sprachverarbeitung und Textgenerierung über Bilderkennung bis zu Entscheidungs- und Empfehlungssystemen.

Weiterbildung essenziell

"Routineaufgaben verschwinden, während neue Rollen entstehen, die Analyse, Kommunikation und technisches Verständnis erfordern. Vor allem wissensintensive Firmen erhöhen nach unserer Beobachtung durch den Einsatz von KI über die Zeit ihren Anteil hochqualifizierter Beschäftigter", so Görg abschließend. Weiterbildung und Umschulung müssten daher gezielter werden. (pressetext.com)

Anzeige

Neueste Beiträge

Honor: Neues Logo und der Wandel zum KI-Ökosystem-Anbieter
Der Technologiekonzern Honor hat sein neues Markenlogo vorgestellt. Es soll für die Ambiotionen stehen, mit denen sich der Smartphonehersteller zum Anbeiter eines offen KI-Geräte-Ökosystems transformieren will.
3 Minuten
4. Aug 2026
Bundesnetzagentur übernimmt die KI-Aufsicht in Deutschland
Die Bundesnetzagentur übernimmt ab sofort die zentrale Rolle bei der Umsetzung der europäischen KI-Verordnung in Deutschland und wird damit zur Marktüberwachungsbehörde, Anlaufstelle und Beschwerdestelle.
3 Minuten
4. Aug 2026
Mobilfunk stärkt Telekom-Geschäft in Deutschland
Das Deutschlandgeschäft der Deutschen Telekom legt beim Umsatz und Ergebnis weiter zu. Besonders Mobilfunk und MagentaTV liefern neue Kunden. Die Zahl der Breitbandanschlüsse geht im zweiten Quartal dagegen leicht zurück.
4 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Digital Business im Fokus: Wohin geht die Reise? - Computerworld Ausgabe 2/2026
Autonomie und Souveränität werden inzwischen als Schlagworte mindestens ebenso häufig verwendet wie Künstliche Intelligenz und Datenschutz. Automatisierung und die Transformation zu einer hohen Dichte an KI-Agenten in Unternehmen werden die Zukunft des Digital Business prägen. Daraus entsteht ein Mix, der spannender und komplexer nicht sein könnte. Die Digitalisierung hat Dimensionen erreicht, die sich - Ironie des Wandels - fast nur noch mit KI bewältigen lassen. Höchste Zeit also für einen Überblick. 
2 Minuten
KI-Rechenleistung made in Switzerland - Supercomputer
Auf dem Innovationscampus uptownBasel ist der leistungsfähigste kommerzielle KI-Supercomputer der Schweiz in Betrieb gegangen. Die Anlage bietet Unternehmen, Forschung und Behörden Zugang zu Hochleistungsrechenkapazitäten.
4 Minuten
Schweizer KI-Innovation schliesst die Lücke zwischen Denken und Handeln
Die Schweiz macht erneut mit einer spannenden KI-Innovation auf sich aufmerksam. Das Zürcher Unternehmen Gieni bringt mit GieniABX ein Agentensystem auf den Markt, das einen Schritt weiter gehen soll als klassische Chatbots oder KI-Assistenten. 
4 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige