Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Forscher trainieren selbstfahrende Autos mit KI

Forscher der Dublin City University haben mit Kollegen der University of Birmingham ein virtuelles und zugleich KI-basiertes Testgelände für selbstfahrende Autos entwickelt, um seltene, besonders risikobehaftete Fahrszenarien zu erstellen, aus denen Fahrzeuge lernen können, wie sie darauf am besten reagieren.
© Waymo

KI simuliert allerlei Gefahren

"Anstatt darauf zu warten, dass seltene Ereignisse auf natürliche Weise eintreten, können wir einem KI-Modell beibringen, realistische, aber anspruchsvolle Fahrszenarien auf Abruf zu erstellen, darunter auch solche, die Fahrzeuge an ihre physikalischen Grenzen bringen", so Mingming Liu von der Dublin City University.

Menschen seien sehr gut darin, intuitiv zu handeln, vorauszudenken und sich an unbekannte Situationen anzupassen. Maschinen zeichneten sich durch schnelle Reaktionen und präzise Steuerung aus. Diese beiden Vorzüge führen die Forscher mithilfe ihres virtuellen Testgeländes zusammen. Hier lernen die Fahrzeuge, so wie Menschen zu reagieren, nur schneller und damit besser.

Hochleistungs-Fahrsimulator

"Um das so trainierte System zu bewerten, gingen wir über reine Simulationen hinaus. Wir setzten eine 'Driver-in-the-Loop-Plattform' ein, bei der Menschen in einem Hochleistungs-Fahrsimulator sitzen und live mit der KI interagieren. Weniger erfahrene Fahrer profitierten am meisten: Wenn sie auf komplexen oder kurvigen Strassen Schwierigkeiten hatten, leistete das System rechtzeitig Unterstützung und verringerte so das Risiko, die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren", sagt Liu.

Autonome Fahrzeuge würden oft danach beurteilt, wie gut sie mit Routine-Aufgaben im Verkehr zurechtkommen. Aber das Vertrauen der Öffentlichkeit hänge letztendlich davon ab, wie sie sich verhalten, wenn etwas schiefgeht. "Durch den Einsatz von KI, um Fahrzeuge für seltene, aber kritische Szenarien zu trainieren, können wir Schwachstellen frühzeitig aufdecken, die Entscheidungsfindung verbessern und Systeme entwickeln, die besser auf die reale Welt vorbereitet sind." (presseportal.com)
 

Forschung
Anzeige

Neueste Beiträge

macOS 27 und das grosse Aufräumen - Apple-Ecke
macOS 27 erschien in diesem Herbst – und es unterstützt keine Macs mit Intel-CPU mehr.
3 Minuten
Verena Ernst wird Geschäftsführerin bei HPE Schweiz
Führungswechsel bei HPE Schweiz: Verena Ernst wird Geschäftsführerin, René Zierler übernimmt das Geschäft mit strategischen Grosskunden in Central Europe.
3 Minuten
Galaxy SmartTag3 von Samsung vorgestellt
Der Galaxy SmartTag3 verfügt über ein kompaktes Design, das volumenmässig etwa 35 % kleiner und 33 % leichter ist als die Vorgängergeneration, sodass er sich leichter an Schlüsseln, kleineren Taschen, Gepäckstücken oder einem Haustierhalsband befestigen lässt.
4 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Mehrheit der Agenturen begrüsst neue KI-Kennzeichnungspflicht
Relativ gelassen reagierten die vom GWA befragten Mitgliedsagenturen auf die neue KI-Kennzeichnungspflicht, die seit 1. August für audiovisuelle Inhalte in Werbe- und Marketingmassnahmen gilt (EU AI Act).
3 Minuten
Wie Firmen zur KI-Organisation werden - KI-native Organisation
In einer Welt, in der Coding immer einfacher und Go-to-Market immer scheller wird, gewinnt Vertrauen eine zentrale Rolle. Unternehmen müssen sich damit befassen, was ihre Kernkompetenz ist und wie sie KI-nativ arbeiten können.
8 Minuten
21. Sep 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige