Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Zürcher Regierung verteidigt Informatik-Kampagne für Frauen

Der Zürcher Regierungsrat verteidigt die "Emotions-Toolbox", mit der mehr Mädchen und Frauen für Informatikberufe gewonnen werden sollen. Diese Tipps für Stelleninserate und Bildungsinstitutionen hatten wegen ihrer Klischeehaftigkeit für Kritik gesorgt.
© (Quelle: ICT-Berufsbildung)

In der «Emotions-Toolbox», welche der Regierungsrat im Mai präsentierte, sind Tipps gesammelt, mit denen Stelleninserate oder Bildungsangebote für IT-Berufe gestaltet werden können. Ziel ist es, dass sich mehr Mädchen und Frauen davon angesprochen fühlen.

Man müsse Informatikberufe «mit den richtigen emotionalen Codes neu positionieren und bewerben», hiess es damals. Diese Kommunikations-Tipps sorgten jedoch für Kritik. Sie seien klischeehaft und würden sich klassischer Stereotypen bedienen, fanden etwa die Grünen, welche eine Anfrage an den Regierungsrat einreichten und wissen wollten, was er sich dabei gedacht hat.

Der Regierungsrat betont in seiner am Donnerstag publizierten Antwort, dass in der «Toolbox» nur Erkenntnisse aus dem Marketing umgesetzt worden seien. Dazu gehöre auch, dass die Sprache vereinfacht werde.

Pink, Rosa und kurze Sätze

Ein weiterer Grundgedanke sei gewesen, Informatikberufe anschaulicher und bildhafter zu beschreiben. So würden diese Berufe «attraktiver, lebensnaher und vielseitiger» wahrgenommen. Dazu passe auch eine «frische, lebendige und freundliche» Farbpalette.

Der Regierungsrat kündigt in der Antwort aber auch an, dass die Toolbox «regelmässig überarbeitet und weiterentwickelt» werde.

In den Gestaltungstipps wird beispielsweise empfohlen, vermehrt warme Farben wie Violett, Pink und Rosa zu verwenden und «typische IT-Farben» wie Rot und Schwarz zu vermeiden. In den Texten solle zudem auf einfache Sprache gesetzt werden, auf lange Sätze mit Fachjargon solle hingegen verzichtet werden.

Bei den Bildern sollten gemäss den Gestaltungstipps «Kreativität und Austausch im Vordergrund stehen». Vermieden werden sollten Formen, die «Speed und Performance» suggerierten. Die Schriften sollten abgerundet und in «freundlich-erfrischendem Charakter» daherkommen.

Siehe auch: Mehr Frauen für die ICT-Berufe

Karriere ICT-Branche
Anzeige

Neueste Beiträge

yallo bringt Travel eSIM für mobile Daten in über 160 Destinationen
yallo bietet neu eine eSIM-Lösung für günstige Datenpakete beim Roaming, die Kunden von allen Mobilfunkanbietern zur Verfügung stehen. Reisende können ihr Datenpaket fürs Ausland bereits vor der Abreise in der yallo Travel eSIM App auswählen und bei der Ankunft im Ausland sofort zu günstigen Tarifen online gehen.
3 Minuten
Motorola zeigt auf der IFA ein neues Smartphone und eine Smartwatch
Mit dem Edge 70 Plus bringt Motorola ein weiteres Mittelklasse-Smartphone. Ausserdem zeigt der Hersteller auf der IFA eine Edition des Razr 70 mit edlen Swarovski-Steinen und die sportliche Smartwatch Moto Watch Ultra.
3 Minuten
8. Sep 2026
Philipp Ringgenberg neuer CEO bei Zühlke in der Schweiz
Philipp Ringgenberg hat im August als CEO die Leitung von Zühlke in der Schweiz übernommen. In seiner Position verantwortet er ab sofort die geschäftliche Entwicklung.
2 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
ICT-Löhne stagnieren - Spezialisten bleiben gefragt - ICT-Salärstudie 2026
Der Schweizer ICT-Arbeitsmarkt tritt bei den Löhnen weitgehend auf der Stelle. Der Gesamtmedian steigt 2026 nur noch um 0,2 Prozent. Deutlich besser entwickeln sich die Saläre hoch spezialisierter Fachkräfte. Besonders gefragt sind Kompetenzen rund um KI, Cloud, Cybersecurity und Daten.
4 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige