Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

US-Zölle verteuern Smartphones und andere Hardware

Die neuen Zölle, die bei Importen in die USA fällig werden, treffen die Hardware-Hersteller besonders hart. Nicht nur für US-Kunden dürften Produkte wie Smartphones deutlich teurer werden.
© (Quelle: Lightspring / Shutterstock)

Für viele Branchen waren die Zölle, die US-Präsident Trump jetzt ankündigte, ein Schock: Unter anderem werden 20 Prozent auf Importe aus der EU aufgeschlagen. Damit verteuern sich nicht nur importierte Produkte auf dem US-Markt, sondern auch viele dort hergestellte, da die Zölle auch für Komponenten aus dem Ausland gelten.

Neben der Automobilbranche werden besonders die Elektronik- und ITK-Hersteller hart getroffen: So baut Apple seine iPhones in China (34 Prozent Zoll) oder Indien (26 Prozent Zoll) zusammen, andere Artikel wie Ladegeräte in Vietnam (46 Prozent Zoll). Selbst wenn das US-Unternehmen die Produktion in die Heimat zurückverlagern würde, müssten die nötigen Chipsets aus Taiwan (32 Prozent Zoll) und andere Teile aus Südkorea (25 Prozent) importiert werden. Ähnliches dürfte für die Pixel-Smartphones des US-Tech-Riesen Google gelten, die ebenfalls in Asien gebaut werden.

Leiden werden die Verbraucher, denn die Hersteller werden diese Kosten an sie weitergeben müssen. Bei Smartphones dürfte das einfach umzusetzen sein, denn es gibt keine Alternativen aus den USA. Die vom US-Präsidenten gewünschte Stärkung der heimischen Industrie ist bei diesen Produkten unmöglich, da es schon lange keine lokale Produktion mit lokalen Komponenten mehr gibt. Apple-Chef Tim Cook hatte hier in der Vergangenheit immer wieder fehlende Fachkräfte und zu hohe Kosten angeführt.

Doch auch deutsche Endkunden könnten Preiserhöhungen treffen, etwa wenn ein Hersteller wie Apple versucht, die nötigen Preiserhöhungen auf dem US-Markt dadurch zu verringern, indem global die Preise angehoben werden – zum Beispiel 15 Prozent für alle statt 34 Prozent nur für die USA. Möglich ist auch, dass die EU wie in der Vergangenheit ihrerseits mit Zöllen auf US-Importe reagiert. Diese könnten auch die US-Tech-Riesen wie Apple, Google oder Microsoft treffen.

Hardware Politik

Neueste Beiträge

Zug und Uni Luzern gründen Blockchain-Institut - Markets & Business
Der Kanton Zug und die Universität Luzern eröffnen das Zug Institute for Blockchain Research (ZIBR). Mit einem Startkapital von 25 Mio. Franken soll das neue Institut die interdisziplinäre Blockchain-Forschung stärken und Zugs Rolle als Crypto-Valley weiter ausbauen.
3 Minuten
Telekom bleibt wertvollste Telco-Marke - Markenranking
Die Telekom behauptet ihre Spitzenposition im globalen Markenranking von Brand Finance. Der Markenwert steigt deutlich, im Gesamtranking verbessert sich der Konzern auf Platz elf.
2 Minuten
25. Jan 2026
Ganz privat im Web - Sicherheits-Tipps
Ein VPN-Service schützt Sie nicht nur beim Surfen, sondern wahrt auch Ihre Privatsphäre. Auf den folgenden Seiten erwarten Sie konkrete Produktempfehlungen und viele praktische Anwendungstipps.
9 Minuten
25. Jan 2026

Das könnte Sie auch interessieren

VBZ setzt im Kundendiensts auf KI-Butler auf Basis von IBM watsonx.ai - Proof of Concept
Um das steigende Anfragevolumen mit der vorhandenen Kapazität zu bewältigen, haben die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) einen Proof of Concept (PoC) für einen auf künstliche Intelligenz gestützten E-Mail-Butler durchgeführt.
3 Minuten
11. Dez 2024
Berner Softwarefirma Xplain wird nach Deutschland verkauft - Übernahme
Der Berner IT-Dienstleister Xplain wird von der Schweizer Tochter der deutschen Chapters Group mit Sitz in Hamburg übernommen. Die Softwarefirma war wegen eines Cyberangriffs 2023 mit Folgen für die Bundesverwaltung bekannt geworden.
3 Minuten
18. Okt 2024
Swiss CIO & Cybersecurity in der neuen Computerworld-Ausgabe - Computerworld Ausgabe 4/2024
Die aktuelle Ausgabe zeigt, was die CIOs der grössten Schweizer Unternehmen bewegt. Stefan Fraude gibt Einblicke in die Transformation von Brack-Alltron und von Anna Kuruvilla erfahren wir, wie sich T-Systems in der Schweiz aufstellt. Doch das ist längst nicht alles.
2 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige