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SoftwareOne senkt Umsatzziel - Fortschritt bei Going-Private-Plänen

SoftwareOne hat im ersten Halbjahr 2024 zwar mehr Umsatz und Gewinn erzielt, dennoch senkt das Management das Umsatzziel für das Gesamtjahr leicht. Der Verwaltungsrat vermeldet zudem die Aufnahme von Gesprächen mit Kaufinteressenten.
© (Quelle: SoftwareOne)

In den ersten sechs Monaten 2024 stiegen die Verkäufe bei SoftwareOne um 4,6 Prozent auf 529,9 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Zu konstanten Wechselkursen hätte das Umsatzplus bei 7,0 Prozent gelegen. Insbesondere die Aufwertung des Franken gegenüber dem Euro, dem US-Dollar, dem japanischen Yen und der türkischen Lira wirkten sich negativ aus.

Betriebsgewinn gesteigert

Der bereinigte Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA wuchs um 9,1 Prozent auf 121,9 Millionen Franken. Die entsprechende EBITDA-Marge verbesserte sich um 1 Prozentpunkt auf 23,0 Prozent.

Im Berichtszeitraum erzielte SoftwareOne einen Reingewinn von 41,6 Millionen Franken, nach 50,1 Millionen im Vorjahr. Damit kam das Unternehmen leicht unter den Analystenschätzungen zu liegen.

Ferner schloss SoftwareOne im ersten Halbjahr 2024 ein Programm zur Steigerung der Rentabilität ab. Die angestrebten Einsparungen von 70 Millionen Franken wurden mit tatsächlich realisierten 76 Millionen leicht übertroffen.

Ausblick leicht gesenkt

Aufgrund der anhaltenden makroökonomischen Unsicherheiten und der damit verbundenen Kaufzurückhaltung bei Kunden hat das Management das Umsatzziel für das laufende Geschäftsjahr leicht gesenkt. Neu soll der Umsatz zu konstanten Wechselkursen nur noch zwischen 7 und 9 Prozent zulegen, nach bisher prognostizierten 8 bis 10 Prozent.

Das Management bestätigte dagegen die Erwartungen für die bereinigte EBITDA-Marge bei 24,5 bis 25,5 Prozent. Zudem sollen unverändert 30 bis 50 Prozent des bereinigten Jahresgewinns als Dividende ausgeschüttet werden.

Mit seinen Plänen, SoftwareOne von der Börse zu nehmen, ist der Veraltungsrat vorangekommen. Laut Mitteilung habe das Unternehmen Interessensbekundungen erhalten. Zudem würden bereits Gespräche laufen. Jedoch gestalteten diese sich wegen des anspruchsvollen allgemeinen Geschäftsumfelds herausfordernd.

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