Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 2 Min.

Nvidia-Umsatz steigt um mehr als 50 Prozent

Dank des KI-Booms ist das Geschäft des Chipkonzerns Nvidia trotz der andauernden Probleme beim Handel mit China weiter rasant gewachsen. Im vergangenen Quartal sprang der Umsatz im Jahresvergleich um 56 Prozent auf 46,74 Milliarden Dollar hoch.
Das Nvidia-Hauptquartier im kalifornischen Santa Clara
© (Quelle: Nvidia)

Nvidia übertraf damit Erwartungen der Wall Street. Im Vergleich zum Quartal davor gab es noch ein Plus von sechs Prozent.

Wegen der US-Exporthürden verbuchte Nvidia im vergangenen Quartal keine Verkäufe der abgespeckten KI-Chips mit der Bezeichnung H20 im chinesischen Markt. Allerdings gelang es, einen Teil der blockierten Chipsysteme an einen Kunden aus einem anderen Land zu verkaufen, teilte der Konzern mit.

Weiter Stille im China-Geschäft

Die Regierung von Donald Trump hatte vor einigen Wochen den Widerstand gegen H20-Verkäufe nach China aufgegeben. Ein Preis dafür ist, dass der US-Staat einen Anteil von 15 Prozent der Verkäufe bekommen soll. Allerdings kamen die Lieferungen bisher nicht in Gang - weil nun Peking Front gegen den Einsatz von KI-Chips aus den USA unter anderem mit Verweis auf Sicherheitsbedenken macht.

In dieser Situation plant Nvidia auch für das laufende Quartal vorerst keine Verkäufe in China ein. Der Konzern rechnet mit Erlösen von 54 Milliarden Dollar (mit einem Spielraum von jeweils zwei Prozent weniger oder mehr). Analystinnen und Analysten erwarten im Schnitt weniger als 53,5 Milliarden Dollar.

Aktie fällt

Die Aktie verlor im nachbörslichen Handel zeitweise rund drei Prozent. Nvidia hatte bei Technik für Rechenzentren mit einem Umsatz von 41,4 Milliarden Dollar die Markterwartungen knapp verfehlt.

Unterm Strich stieg der Quartalsgewinn im Jahresvergleich um 59 Prozent auf gut 26,4 Milliarden Dollar.

Unternehmensnachrichten
Anzeige

Neueste Beiträge

Deutschland startet Umsetzung des AI Acts - KI-Regulierung
Mit einem Durchführungsgesetz legt die Bundesregierung fest, welche Behörden künftig KI-Systeme überwachen. Wirtschaftsverbände begrüssen den Schritt, warnen aber vor zusätzlicher Bürokratie und möglichen Innovationshemmnissen.
4 Minuten
13. Feb 2026
Leiter Informatikdienste verlässt Stadtverwaltung Winterthur
Christian Manser, Leiter der Informatikdienste der Stadt Winterthur, verlässt die Stadtverwaltung per Ende Juni 2026 auf eigenen Wunsch. Er geht in die Privatwirtschaft.
2 Minuten
13. Feb 2026
Chip macht autonome Autos reaktionsschneller
Forscher der University of Hong Kong, der Beihang University, weitere Kollegen aus China und Saudi-Arabien sowie von der Universität in Cambridge haben einen neue Hardware in Form eines Chips zur schnelleren Reaktion für autonom fahrende Autos und Roboter entwickelt.
2 Minuten

Das könnte Sie auch interessieren

Schweizer Top-CIOs: Stefan Pleisch, Zurich Schweiz - Vorgestellt
Die CIOs der grössten Schweizer Firmen stellen sich vor und berichten von anstehenden Projekten sowie aktuellen Herausforderungen.
2 Minuten
Darum lohnt sich eine Weiterbildung - Karriere-Tipps
Ihre berufliche Karriere stockt? Sie fühlen sich unterfordert und auch finanziell soll es aufwärtsgehen? Dann verlieren Sie keine Zeit. Computerworld nennt fünf Gründe für eine Weiterbildung und zeigt, wie Sie erfolgreich durchstarten.
5 Minuten
25. Okt 2024
Suchen und finden - das Leitmotiv der ICT Networkingparty 2026
Am 22. Januar 2026 versammelte sich die Schweizer ICT-Szene zum traditionellen Jahresauftakt im Bern­er Kursaal: die ICT Networking Party. Unter dem Motto «Wer sucht, der findet» stand das Programm ganz im Zeichen der Suche – nach Bedeutung, Orientierungswissen und überraschenden Einsichten.
3 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige