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Nvidia-Umsatz steigt um mehr als 50 Prozent

Dank des KI-Booms ist das Geschäft des Chipkonzerns Nvidia trotz der andauernden Probleme beim Handel mit China weiter rasant gewachsen. Im vergangenen Quartal sprang der Umsatz im Jahresvergleich um 56 Prozent auf 46,74 Milliarden Dollar hoch.
Das Nvidia-Hauptquartier im kalifornischen Santa Clara
© (Quelle: Nvidia)

Nvidia übertraf damit Erwartungen der Wall Street. Im Vergleich zum Quartal davor gab es noch ein Plus von sechs Prozent.

Wegen der US-Exporthürden verbuchte Nvidia im vergangenen Quartal keine Verkäufe der abgespeckten KI-Chips mit der Bezeichnung H20 im chinesischen Markt. Allerdings gelang es, einen Teil der blockierten Chipsysteme an einen Kunden aus einem anderen Land zu verkaufen, teilte der Konzern mit.

Weiter Stille im China-Geschäft

Die Regierung von Donald Trump hatte vor einigen Wochen den Widerstand gegen H20-Verkäufe nach China aufgegeben. Ein Preis dafür ist, dass der US-Staat einen Anteil von 15 Prozent der Verkäufe bekommen soll. Allerdings kamen die Lieferungen bisher nicht in Gang - weil nun Peking Front gegen den Einsatz von KI-Chips aus den USA unter anderem mit Verweis auf Sicherheitsbedenken macht.

In dieser Situation plant Nvidia auch für das laufende Quartal vorerst keine Verkäufe in China ein. Der Konzern rechnet mit Erlösen von 54 Milliarden Dollar (mit einem Spielraum von jeweils zwei Prozent weniger oder mehr). Analystinnen und Analysten erwarten im Schnitt weniger als 53,5 Milliarden Dollar.

Aktie fällt

Die Aktie verlor im nachbörslichen Handel zeitweise rund drei Prozent. Nvidia hatte bei Technik für Rechenzentren mit einem Umsatz von 41,4 Milliarden Dollar die Markterwartungen knapp verfehlt.

Unterm Strich stieg der Quartalsgewinn im Jahresvergleich um 59 Prozent auf gut 26,4 Milliarden Dollar.

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