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Investitionen verursachen bei Skyguide negatives Ergebnis

Der Schweizer Flugsicherheitsdienst Skyguide hat im letzten Jahr beim Nettoergebnis ein Minus von fast 19 Millionen Franken verzeichnet. Grund dafür sind hohe Investitionen in die technische Infrastruktur. Im Vorjahr resultierte ein Gewinn von 7,8 Millionen Franken.
© (Quelle: Skyguide)

2024 war ein Rekordjahr bei den Flügen, wie Skyguide am Mittwoch mitteilte. Über 1,3 Millionen Flüge überwachte die Flugsicherung, noch mehr als in den Jahren vor der Corona-Pandemie.

Mit 479'314 Starts und Landungen verzeichneten die Schweizer Flughäfen 4,9 Prozent mehr Bewegungen als 2023. Zugenommen hatten vor allem Linien- und Geschäftsflüge. Im militärischen Bereich ging die Zahl um 2 Prozent auf 83,519 Flüge zurück.

545 Millionen Franken Betriebskosten

Zwar blieben die Betriebseinnahmen mit 528 Millionen Franken relativ stabil, wie Skyguide schreibt. Doch die Kosten stiegen um 26 Millionen auf über 545 Millionen Franken. Dies betreffe die Stabilität und Instandhaltung der Systeme sowie regulatorische Anforderungen im IT-Bereich. Die festgeschriebenen Flugsicherungsgebühren konnten diese Kosten nicht abdecken.

Im Vergleich zum Vorjahr sank die Pünktlichkeit der von Skyguide kontrollierten Flüge leicht von 97,7 auf 95,3 Prozent. Der Wert liege aber noch deutlich über dem europäischen Durchschnitt, hiess es.

Skyguide hat 1500 Mitarbeitende an 14 Standorten. Das Unternehmen befindet sich mehrheitlich im Besitz der Schweizerischen Eidgenossenschaft und hat seinen Hauptsitz in Genf.

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